Nicht auf den Link klicken
Gefälschte E-Mail-Vorladungen der Polizei im Umlauf

Kriminelle greifen zurzeit zu einer besonderen Masche: Sie versenden gefälschte Mail-Vorladungen der Polizei. Empfänger sollten die enthaltenen Links und Anhänge keinesfalls öffnen.

Freitag, 08.03.2019, 13:12 Uhr aktualisiert: 08.03.2019, 13:16 Uhr
Für einen ersten Schreck reicht die Aufmachung: Das genügt den kriminellen Urhebern schon. Denn sie spekulieren darauf, dass ihre Opfer gleich panisch Links anklicken oder Anhänge öffnen.
Für einen ersten Schreck reicht die Aufmachung: Das genügt den kriminellen Urhebern schon. Denn sie spekulieren darauf, dass ihre Opfer gleich panisch Links anklicken oder Anhänge öffnen. Foto: LKA Niedersachsen

Hannover (dpa/tmn) - Behörden laden im Regelfall postalisch zu Anhörungen vor, im Ausnahmefall auch persönlich, aber niemals per E-Mail.

Wer das weiß, muss nicht lange überlegen, wenn eine derzeit kursierende Spam-Welle gefälschte E-Mail-Vorladungen der Polizei München ins Postfach spült: Solche Mails kann und sollte man direkt löschen, rät das Landeskriminalamt Niedersachsen.

Keinesfalls darf man etwaige Anhänge öffnen oder auf Links in der Nachricht klicken - auch wenn die offizielle Aufmachung der Mail dazu verleiten mag. Denn so holt man sich Schadsoftware wie Trojaner auf den Rechner oder landet auf zwielichtigen Seiten.

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