Digitales
Laser oder Tinte - Günstiger drucken mit dem richtigen Model und alternativer Farbe

Drucker gehören zu den häufigsten technischen Geräten in Unternehmen und Privathaushalten. Die Produktpalette ist riesig und viele Menschen sind verunsichert, welcher Druckertyp für sie der richtige ist. Außerdem sind immer noch zahlreiche Gerüchte und Fehlinformationen im Umlauf. Vielfach heißt es, Laserdrucker seien zu teuer und alternative Tinte beschädige den Drucker oder führe zum Garantieverlust.

Dienstag, 04.06.2019, 09:46 Uhr aktualisiert: 04.06.2019, 09:53 Uhr
Digitales: Laser oder Tinte - Günstiger drucken mit dem richtigen Model und alternativer Farbe
Originalpatronen haben Vor- und Nachteile. Foto: Pixabay.com / tookapic

Vor- und Nachteile der Druckertypen

Der in Privathaushalten am weitesten verbreitete Druckertyp ist der Tintenstrahldrucker . Das liegt zum einen an dem geringen Anschaffungspreis und zum anderen an seinen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Besonders beliebt sind die Multifunktionsdrucker, die eine Vielzahl von Medien unterstützen. Mit ihnen lassen sich je nach Modell Papier, Pappe, Bastelkarton, Folien, Fotopapier, Klebeetiketten sowie CDs und DVDs bedrucken. Sie eignen sich hervorragend für den Farbdruck, da nur Thermosublimationsdrucker und einige kostspielige Laserdrucker aus der Druckindustrie eine ähnliche Farbqualität erreichen. Allerdings ist die Tinte vergleichsweise teuer und kann schneller verblassen.

Laserdrucker überzeugen durch ihre schnelle Druckgeschwindigkeit und die hohe Detailtiefe im Schwarz-Weiß-Druck. Dadurch liefern sie ein hervorragendes Schriftbild und gestochen scharfe Grafiken. Hochwertige Geräte sind zwar sehr teuer, allerdings gibt es mittlerweile viele günstige Einsteigermodelle für Privatanwender und kleine Büros. Die Anschaffungskosten können sich leicht rentieren, da Tonerfarbe zumeist günstiger ist als Tinte. Daher eignen sie sich vor allem für Menschen, die viele Dokumente auszudrucken haben. Nachteilig am Laserdrucker sind die möglichen Gesundheitsrisiken durch Ozon und Feinstaub. Darüber hinaus unterstützen sie nur bestimmte Medien. Im Laserdrucker entstehen hohe Temperaturen, sodass Briefumschläge und Folien hitzebeständig sein müssen. Starre Medien wie dicker Karton und CDs lassen sich im Laserdrucker nicht verwenden.

Geld sparen mit alternativer Farbe

Um die Verbrauchskosten zu senken, greifen viele Nutzer zu Tonerkassetten  und Tintenpatronen von Drittanbietern . Der niedrigere Preis dieser Farben resultiert einerseits aus einer geringeren Menge teurer Farbpigmente. Andererseits treiben die Druckerfirmen ihre Farbpreise in die Höhe, um durch Kundenbindung mehr Profite zu erzielen. Ganz unproblematisch ist die Verwendung alternativer Farbe nicht. Weniger Pigmente bedeuten eine blassere Schrift und ein noch schnelleres Ausbleichen. Außerdem enthalten viele Patronen und Kassetten einen Chip, der den Einsatz ungeeigneter Modelle verhindern soll. Wer auf Kompatibilität achtet und keine hochwertige Druckqualität benötigt, der kann mit den Farben anderer Hersteller viel Geld sparen.

Wie ist es nun mit der Garantie? Zunächst einmal ist die Behauptung einiger Druckerhersteller, dass alternative Tintenpatronen oder Tonerkassetten die Garantie aussetzen, schlicht falsch. Entsteht jedoch ein tatsächlicher Defekt durch die fremden Patronen, dann kann der Hersteller Garantieleistungen verweigern. Allerdings wäre in einem solchen Fall der Tintenhersteller haftbar. Laut Stiftung Warentest kommt das aber nur sehr selten vor. 2007 hatte die Verbraucherorganisation viele Tintenstrahldrucker mit Fremdtinte getestet. Dabei fanden sich keine Hinweise auf Beschädigungen durch Farbpatronen von Drittanbietern.

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