Experten warnen davor
Jeder Zweite nutzt Onlinebanking in öffentlichen Hotspots

Onlinebanking ist beliebt wie nie zuvor. Dank Smartphone und Co. können Bankkunden fast überall den Kontostand checken oder Überweisungen tätigen. Aber warum sollte man in öffentlichen Wlan-Netzen keine Bankgeschäfte tätigen?

Dienstag, 02.07.2019, 12:41 Uhr aktualisiert: 02.07.2019, 12:46 Uhr
In öffentlichen Wlan-Netzwerken sollte man auf Onlinebanking besser verzichten.
In öffentlichen Wlan-Netzwerken sollte man auf Onlinebanking besser verzichten. Foto: Monika Skolimowska

Berlin (dpa/tmn) - Vom Onlinebanking in öffentlichen WLAN-Netzen wie auf Flughäfen oder in Cafés raten Sicherheitsexperten strikt ab. Der Datenweg übers Mobilfunknetz gilt hier als deutlich sicherer.

Trotzdem erledigt fast jeder Zweite (49 Prozent) zumindest hin und wieder seine Internet-Bankgeschäfte über öffentliche WLAN-Hotspots, wie aus einer Umfrage von Bitkom Research hervorgeht.

Unvorsichtig agieren Bankkunden aber auch an anderer Stelle: Gut vier von zehn Nutzern (41 Prozent) greifen zum Onlinebanking mitunter auch auf fremde Geräte zurück. Und knapp jeder Fünfte (19 Prozent) hat schon einmal Zugangsdaten für Internet-Bankgeschäfte an Dritte wie Familienmitglieder oder Freunde weitergegeben.

Telefonisch befragt wurden 1005 Mensch ab 16 Jahren, darunter 702 Onlinebanking-Nutzer.

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