Höhere Gebühren
Krimskrams-Post aus China wird teurer

Aus China per Gratisversand ins Haus: Wer zwei, drei Wochen warten kann, hat über Onlinemarktplätze die Möglichkeit, Kleinstprodukte spottbillig zu bestellen - aber nicht mehr lange.

Donnerstag, 05.03.2020, 13:03 Uhr aktualisiert: 05.03.2020, 17:52 Uhr
Nützliches und Nippes aus China im Direktversand wird teurer - oder von den Händlern wegen der höheren Versandgebühren gar nicht mehr angeboten.
Nützliches und Nippes aus China im Direktversand wird teurer - oder von den Händlern wegen der höheren Versandgebühren gar nicht mehr angeboten. Foto: Christin Klose

Hamburg (dpa/tmn) - Elektronik-Krimskrams aus dem Reich der Mitte: Verbraucher müssen damit rechnen, künftig für Waren aus China zum direkten Bestellen über Onlinemarktplätze tiefer in die Tasche greifen zu müssen. Hintergrund ist, dass die Post mehr Porto für Sendungen aus China verlangen darf.

Das dürfte dazu führen, dass chinesische Händler im Netz keine Gratisversand-Kleinstprodukte mehr verramschen, weil das Porto höher ist als der Warenwert, berichtet die «Computer Bild» (Ausgabe 6/20).

Bereits in diesem Jahr sollen die Preise für Sendungen um 27 Prozent steigen. 2021 darf die Post dann auf maximal 70 Prozent der Inlandskosten erhöhen. Das hatte im September 2019 der Weltpostverein beschlossen , der die Rahmenbedingungen des grenzüberschreitenden Postverkehrs festlegt. Es geht um den Betrag, den die Post eines Absenderlandes der Post des Empfängerlandes für die Beförderung von Warensendungen bis zwei Kilogramm bezahlt.

 

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