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Treiber: Intel erlaubt Nutzern Grafik-Updates

Bei Computern ist es üblich, dass Treiber-Updates für die Grafik vom Hersteller des Rechners angepasst und verteilt werden. Nun ändert ein Chip-Hersteller die Regeln. Zum Vorteil der Nutzer.

Dienstag, 05.05.2020, 10:14 Uhr aktualisiert: 05.05.2020, 10:22 Uhr
Wer Intels Treiber- und Support-Assistenten heruntergeladen und installiert hat, muss sich fortan nicht mehr um Updates für Intel-Komponenten kümmern.
Wer Intels Treiber- und Support-Assistenten heruntergeladen und installiert hat, muss sich fortan nicht mehr um Updates für Intel-Komponenten kümmern. Foto: Intel.de

Berlin (dpa/tmn) - Warten, warten, warten - am Ende manchmal vergeblich. So stellte sich bislang die Situation für Besitzer von Notebooks und vielen Desktop-PCs mit Intel-Prozessoren dar, wenn es um Treiber-Updates für Chips mit integrierter Grafikeinheit ging.

Denn die mussten bislang zwingend vom Hersteller angepasst und dann etwa per Windows-Update verteilt werden. Mit der gerade veröffentlichten Version 26.20.100.8141 hat Intel nun aber seine Grafiktreiber für die manuelle Installation durch Nutzerinnen und Nutzer geöffnet.

Diese können sich also ab sofort sicher sein, Fehlerbehebungen, Optimierungen und neue Features unmittelbar selbst installieren zu können. So riskieren sie nicht mehr, solche Updates vielleicht nie zu erhalten - was besonders bei Fehlern in Spielen ärgerlich ist.

Am bequemsten ist es, die Software «Intel Treiber- und Support-Assistent» zu installieren. Sie erkennt alle Intel-Komponenten im Rechner, prüft automatisch, ob die Treiber aktuell sind, und schlägt Updates vor.

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