Do., 04.02.2016

Genuss Whisky – Das Wasser des Lebens

Genuss : Whisky – Das Wasser des Lebens

Guten Whisky gibt es häufig schon für einen geringen Preis. Foto: Bild: © razoomanetu - Fotolia.com

Seit einigen Jahren hat sich Whisky wieder zu einem wahren Trendgetränk entwickelt und ist auch in jüngeren Generationen sehr beliebt. Überall werden mittlerweile Whisky Tastings angeboten, bei denen man allgemeine Informationen zum Whisky erhält, Details über ausgewählte Tropfen erfährt und einige von ihnen verkosten darf. Doch was für ein Alkohol ist Whisky eigentlich und was macht seinen Reiz aus?

Die Herstellung des goldenen Tropfens

Whisky wird aus dem Rohstoff Getreide gebrannt. Das Getreide wird zunächst gemahlen. Dann wird Wasser zugegeben und das Gemisch wird gekocht. Danach kommt Malz hinzu, das aus der Stärke des Getreides Zucker herstellt. Wie bei Obstbränden wird dann Hefe zugesetzt. Nach der Destillation erhält man den fertigen Whisky.

Mit Hilfe eines solchen Aromenrads kann man die Einzelnoten des Whiskys leichter analysieren. Die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen entstehen zum einen auf Grund unterschiedlicher Getreidesorten. Ein Whisky aus Roggen schmeckt anders als einer aus Weizen. Bekannt ist Whisky auch für seine rauchige Note. Diese stammt aus dem Malz, das vor allem in Moorgegenden mit Torf getrocknet wurde und dadurch das Raucharoma annahm. Auch das Brennverfahren, aber insbesondere die Lagerung der goldfarbenen Flüssigkeit spielen eine wichtige Rolle bei der Aromatisierung. Die Aufbewahrung in Fässern aus Holz, das von unterschiedlichen Baumarten herrührt, ist dabei maßgeblich. Hinzu kommt das Alter eines Whiskys, das ein Qualitätskriterium ist. Oft werden verschiedene Sorten mit folgenden Adjektiven beschrieben:

- torfig
- malzig
- duftend
- fruchtig
- holzig

Übrigens: wird der Whisky vor allem zum Tasting gerne aus einem kleinen, bauchigen Glas mit Stiel zu sich genommen, wohingegen aus Film und Fernsehen eher die breiten, becherförmigen Tumbler bekannt sind.

 

Verschiedene Brennereien

Seinen Ursprung hat der Whisky vermutlich in Irland. Missionare brachten ihn mit nach Schottland. Scotch Whisky gehört heute zu den bedeutendsten Whiskysorten. Auch die USA sind für ihre Whisky-Brennereien berühmt. Mittlerweile gibt es dort aber nur noch einige wenige davon. Obwohl es in Deutschland sehr viele Brennereien gibt, ist deutscher Whisky in der Welt weniger bekannt. Das liegt daran, dass die Betriebe hierzulande meist sehr klein sind und nur geringe Mengen produzieren. Der erste Platz in „Jim Murray’s Whisky Bible“ ging 2016 an eine japanische Brennerei. In Online-Shops wie Banneke findet man eine große Auswahl an Whisky von verschiedenen Brennereien.

Übrigens: schreibt sich der schottische Whisky ohne „e“, der irische und amerikanische darf bis auf wenige Ausnahmen nur als Whiskey verkauft werden. In Kanada beispielsweise sind jedoch beide Schreibweisen erlaubt.

 

Whisky als Geldanlage

Guter Whisky ist teilweise so teuer, dass er sogar als Geldanlage dient. Er eignet sich gut, da sein Wert je nach Sorte mit zunehmendem Alter steigt. An dieser Anlageform Interessierte sollten sich aber vor der Investition gut informieren. Sinnvoll ist es, auf seltene Whiskys mit einer Flaschenzahl von unter 10.000 Stück zu vertrauen. Auch der Bekanntheitsgrad der Brennerei ist von Bedeutung für den Wert. Sachwerte wie Alkoholika sind nicht von Verlusten durch die Inflation bedroht. Gerade in Krisenzeiten bieten sie daher Wertbeständigkeit. Sie sollten aber nur einen Teil der Anlage ausmachen. Mehr Sicherheit erhält man außerdem, wenn man mehrere Flaschen mit verschiedenen Sorten einlagert.

Übrigens: sollten diese an einem dunklen Ort stehend, nicht liegend gelagert werden. Das Etikett sollte zur Werterhaltung weder verschmutzt noch beschädigt werden.



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