Ohne tierische Produkte
Apfelmus ersetzt das Ei in veganer Weihnachtsbäckerei

Gewusst wie, ist veganes Backen kein Hexenwerk. Auch müssen Plätzchen oder Stollen nicht nach Verzicht schmecken. Der TÜV Süd gibt Tipps, wie man ohne Eier, Milch und Co. auskommt.

Montag, 17.12.2018, 12:12 Uhr aktualisiert: 17.12.2018, 12:16 Uhr
Veganes Backen ist ganz einfach. Ei kann in Hefe- und Mürbeteig beispielsweise durch Apfelmus ersetzt werden.
Veganes Backen ist ganz einfach. Ei kann in Hefe- und Mürbeteig beispielsweise durch Apfelmus ersetzt werden. Foto: Silas Stein

München (dpa/tmn) - Für manche undenkbar, für Veganer oder Allergiker dagegen ganz normal: Weihnachtsplätzchen ohne Ei und Milch. Traditionelle Rezepte müssen entsprechend umgewandelt werden.

Für eine gute Konsistenz des Gebäcks empfehlen die Lebensmittelexperten des Tüv Süd einige Alternativen. So kann ein Ei im Mürbe- oder Hefeteig durch 80 Gramm Apfelmus oder eine halbe zerdrückte Banane ersetzt werden. Anstelle von Eiern im Rühr- oder Biskuitteig kann Ei-Ersatzpulver verwendet werden.

Für Eischnee gibt es Eischnee-Ersatz aus Leinsamen oder Kichererbsen. Kuhmilch wird ersetzt durch Drinks auf Soja-, Getreide- oder Mandelbasis. Für Veganer ist es mit dem bloßen Ersatz von Ei und Milch aber nicht getan, erklärt der Tüv Süd. Alle Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs sind tabu, das betrifft auch Aromen oder Zusatzstoffe und generell die gesamte Lieferkette.

Somit fallen Butter, Schmalz und für viele Veganer auch Honig in der Weihnachtsbäckerei aus. Die tierischen Fette können durch Margarine ersetzt werden, Honig durch Sirup aus Agaven, Löwenzahn oder Zuckerrüben. Auch Dicksaft aus Äpfeln oder Birnen bietet sich an.

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