Frisch und knackig
Je grüner der Rhabarber, umso saurer der Geschmack

Ob im Kuchen oder als Kompott - Frühling bedeutet auch Rhabarberzeit. Das Gemüse wird behandelt wie Obst und muss oft noch nicht mal geschält werden. Wie man die frischen Stangen schnell erkennt:

Montag, 22.04.2019, 05:07 Uhr aktualisiert: 22.04.2019, 05:12 Uhr
Der Rhabarber ist weniger sauer, wenn die Stangen rötlich sind. Statt sie zu schälen, reicht es, die Fasern vom Stielende abzuziehen.
Der Rhabarber ist weniger sauer, wenn die Stangen rötlich sind. Statt sie zu schälen, reicht es, die Fasern vom Stielende abzuziehen. Foto: Kai Remmers

Bonn (dpa/tmn) - Die einen lieben ihn für seine säuerliche Frische, andere verziehen gerade deshalb bei Speisen mit Rhabarber das Gesicht.

Beim Kauf des Gemüses, das meist wie Obst zubereitet wird, gilt die Faustregel: Je grüner die Stangen, desto herber und saurer ist der Geschmack, erklärt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).

Die Ernährungsexperten haben gleich noch einen Tipp parat: Himbeer-Rhabarber mit seinen roten Stielen und rotem Fleisch ist immer etwas milder. Hochwertige Ware ist an den glänzenden, festen Stangen und den saftigen Enden zu erkennen. Wenn möglich, sollte Rhabarber mit milchhaltigen Speisen wie Vanillesoße oder Joghurt kombiniert werden. Denn die enthaltene Oxalsäure entzieht dem Körper Kalzium, auch wenn dieser Effekt nur gering ist.

Geschält werden müsse Rhabarber kaum mehr. Es reicht aus, die Fasern vom Stielende abzuziehen. In ein feuchtes Tuch eingewickelt, bleibt Rhabarber im Gemüsefach des Kühlschranks mehrere Tage frisch.

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