Reisen mit Oma und Opa
Urlaub mit den Großeltern von langer Hand planen

Für viele Kinder sind Ausflüge ohne Eltern und mit Übernachtung etwas Aufregendes. Ein Urlaub mit den Großeltern kann eine gute Erfahrung sein, aber es kann auch etwas Heimweh aufkommen. Daher sollte man besser nichts überstürzen.

Freitag, 26.10.2018, 04:55 Uhr aktualisiert: 26.10.2018, 05:03 Uhr
In den Urlaub mit Oma und Opa geht's besser nicht Hals über Kopf. Bevor man mit Opa Sandburgen baut, sollte ein paar mal bei den Großeltern übernachtet werden.
In den Urlaub mit Oma und Opa geht's besser nicht Hals über Kopf. Bevor man mit Opa Sandburgen baut, sollte ein paar mal bei den Großeltern übernachtet werden. Foto: Mohssen Assanimoghaddam

Köln (dpa/tmn) - Viele Großeltern wünschen es sich und für die Eltern klingt es verlockend: Die Enkel düsen mit Oma und Opa in die Sonne, die Eltern haben mal für eine Woche ihre Ruhe.

Von jetzt auf gleich plant man Urlaub mit den Großeltern aber besser nicht, sagt Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). «Für kleine Kinder kann das zum traumatischen Erlebnis werden», sagt sie. Besser ist es, wenn die Kinder erstmal üben, bei den Großeltern zu übernachten. Nach und nach kann man diese Aufenthalte verlängern. Der erste Urlaub sollte dann auch nicht länger als ein paar Tage dauern. Haben Eltern damit gute Erfahrungen gemacht, können sie auch regelmäßig mit dem Nachwuchs telefonieren.

Allzu weit zu fliegen würde Sowinski beim ersten Mal nicht. Es sollte zumindest die theoretische Option geben, den Urlaub abzubrechen, wenn die Kinder starkes Heimweh nach ihren Eltern haben.

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