Gefäße verengen
Energydrinks bremsen Leistungsfähigkeit von Jugendlichen

Energydrinks sind gerade bei Jugendlichen ein beliebtes Getränk. Die zuckrigen Getränke in den bunten Dosen werden als Muntermacher und Konzentrationsbringer beworben. Einlösen können sie diese Versprechen jedoch nicht.

Montag, 21.01.2019, 12:03 Uhr aktualisiert: 21.01.2019, 12:06 Uhr
Energydrinks sorgen dafür, dass sich die Gefäße verengen. Dies behindert eine Leistungssteigerung.
Energydrinks sorgen dafür, dass sich die Gefäße verengen. Dies behindert eine Leistungssteigerung. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Köln (dpa/tmn) - Energydrinks verbessern die Leistungsfähigkeit von Jugendlichen nicht, selbst wenn die Werbung anderes verspricht. Tatsächlich nimmt die geistige und körperliche Fitness nach dem Konsum der Getränke sogar ab, warnt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Denn um die Leistungsfähigkeit zu verbessern, müssten sich die Arterien eigentlich weiten - so gelangt mehr Blut zu Hirn, Herz und Muskeln. Energydrinks sorgen aber dafür, dass sich die Gefäße verengen. Gleichzeitig schüttet der Körper mehr Stresshormone aus, Blutdruck und Herschlag-Frequenz steigen.

Außerdem tragen die Getränke durch ihren Zuckergehalt zur Entwicklung von Übergewicht und Diabetes bei, so die Experten. Jugendliche sollten deshalb besser auf Energydrinks verzichten und vor allem nicht mehrere Dosen hintereinander leeren. Besonders anfällig für negative Auswirkungen sind Jugendliche, die eine eher zierliche Statur beziehungsweise Herz-Kreislauf-Probleme haben oder die Medikamente gegen ADHS nehmen.

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