Hilfe für Angehörige
Die richtigen Anlaufstellen für Probleme in der Pflege

Läuft bei der Pflege in einer Einrichtung nicht alles rund, sollten Angehörige reagieren. Doch an wen können sie sich in diesem Fall wenden?

Freitag, 05.04.2019, 04:46 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 04:52 Uhr
Kommt es in der Pflege zu Problemen, gibt es verschiedene Anlaufstellen für Betroffene.
Kommt es in der Pflege zu Problemen, gibt es verschiedene Anlaufstellen für Betroffene. Foto: Peter Steffen

Berlin (dpa/tmn) - Ob zu Hause oder im Heim: Probleme rund um die Pflege kann es immer geben. Pflegende und ihre Angehörige haben dann verschiedene Anlaufstellen, je nach Art und Schwere des Problems.

Im ersten Schritt können sie sich an das zuständige Personal wenden, im zweiten an die Pflegekasse. Darauf weist das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hin.

Darüber hinaus gibt es den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK): Er ist nicht nur für die Begutachtung von Pflegebedürftigen zuständig, sondern zum Beispiel auch für die Qualitätsprüfung von Pflegeheimen.

Dazu gibt es spezielle Aufsichtsbehörden der Länder wie die Heimaufsicht, und je nach Wohnort Initiativen von Sozialverbänden und eigene kommunale Beschwerdestellen oder Ombudsleute. Einen Überblick über mögliche Anlaufstellen gibt die Beratungsdatenbank des ZQP.

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