US-Studie
Kleine Knopfzellen können Kinder schwer verletzen

Batterien gehören nicht in die Hände von Kleinkindern. Gerade Knopfzellen können von ihnen leicht verschluckt werden. Und das kann gefährlicher sein als viele Eltern annehmen.

Montag, 03.06.2019, 14:03 Uhr aktualisiert: 03.06.2019, 14:06 Uhr
Verschlucken Kinder Knopfzellen, können austretende Schadstoffe Schleimhäute in der Speiseröhre oder die Magenwände verletzen.
Verschlucken Kinder Knopfzellen, können austretende Schadstoffe Schleimhäute in der Speiseröhre oder die Magenwände verletzen. Foto: Stephanie Pilick

Aurora (dpa/tmn) - Wenn Kinder Batterien verschlucken, sollten Eltern zügig mit ihnen zum Arzt gehen. Denn die kleinen Energiespender können dem Kind erheblich schaden - auch wenn zunächst keine Symptome auftreten. Das geht aus Studien von US-Forschern des Digestive Health Institute am Kinderkrankenhaus Colorado hervor.

Gefährlich für Kinder sind vor allem kleine Knopfzellen, die zum Beispiel in Spielzeug, Fernbedienungen oder klingenden Bilderbüchern stecken. Sie enthalten viele gefährliche Chemikalien, sehen für manche Kinder aber eher wie eine Süßigkeit aus. Einmal verschluckt, können die Schadstoffe in den Batterien zum Beispiel Schleimhäute in der Speiseröhre oder die Magenwände verletzen.

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