Familie
Kita-Eingewöhnung - was Eltern tun können

Es ist die erste große Veränderung im Leben eines Kindes: der erste Tag im Kindergarten oder Kindertagesstätte. Während sich viele Kinder sofort wohlfühlen, gibt es andere, die sich erst an die neue Situation gewöhnen müssen. Es gibt einige Tipps und Tricks, die Eltern beherzigen können, um die neue Situation gemeinsam mit ihrem Kind problemlos zu meistern.

Mittwoch, 19.06.2019, 10:15 Uhr aktualisiert: 19.06.2019, 10:18 Uhr
Familie: Kita-Eingewöhnung - was Eltern tun können
Die erste Zeit in der Kita ist für alle Gewöhnungssache. Foto: Pixabay.com / OmarMedinaFilms

Kindern Zeit geben

Je nachdem, ob es ein Kind schon gewöhnt ist, längere Zeit von zu Hause weg zu sein und von Menschen, die nicht die Eltern sind, betreut zu werden, kann die Abnabelung einige Zeit dauern. In der ersten Zeit sollten Eltern daher einkalkulieren, einige Stunden mit in der Kita bleiben zu müssen, bis das Kind sich bereit fühlt, dort alleine zu bleiben. Eltern sollten ihr Kind auf keinen Fall im Kindergarten abgeben und wortlos oder gar unbemerkt verschwinden. Es ist wichtig einem Kind zu erklären, dass es Zeit ist zu gehen, aber dass es auf jeden Fall später am Tag wieder abgeholt wird.

Bereits vor den ersten Tagen im Kindergarten können Eltern gemeinsam mit ihrem Kind den Kindergarten besuchen. Auf diese Weise kann das Kind bereits die Erzieher und andere Kinder kennenlernen und der Trennungsschmerz hält sich in Grenzen.
Möchte das Kind nach einiger Zeit partout nicht in den Kindergarten, sollten Eltern das Gespräch zu dem Kind und den Erziehern suchen. Oft hilft es, den Fehler nicht nur bei dem Kind, sondern auch bei sich selbst zu suchen: wer nicht möchte, dass sein Kind fremd betreut wird, überträgt dieses Gefühl unbewusst auf das Kind.

Was Kinder in der ersten Zeit benötigen

Vielen Kindern hilft es, wenn die Eltern ihnen zu Beginn etwas von zu Hause mitgeben. Das kann ein Spielzeug, aber auch ein Kuscheltier sein. Besonders wenn angedacht ist, dass das Kind im Kindergarten schlafen soll, kann die Mitgabe des geliebten Kuscheltieres erheblich dazu beitragen, dass die Kinder sich sicherer fühlen. Kuscheltiere können Kindern Sicherheit geben , denn sie haben zu ihren Kuscheltieren eine Art Beziehung entwickelt. Ein vertrautes Kuscheltier von zu Hause kann einem Kind helfen, sich schneller im Kindergarten zurechtzufinden. Eltern sollten ihrem Kind auf keinen Fall verbieten, ihr Kuscheltier nicht mit in den Kindergarten nehmen zu dürfen.

Pragmatische Tipps

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Kindern die erste Zeit im Kindergarten schmackhaft zu machen. Im Vorfeld kann der Kauf eines Rucksacks und einer passenden Brotdose erste Vorfreude wecken. Kinder können so animiert werden, gerne in den Kindergarten zu gehen, um ihre neuen Sachen stolz zu präsentieren. Der neue Rucksack und die Brotdose sollten mit Namen beschriftet werden, damit sie nicht verloren gehen. Ähnliches gilt für die Kleidung.  Bügeletiketten  können Eltern helfen, im Hand um drehen die Kleidung ihres Kindes wiederzuerkennen und Verwechslungen bei gleichen Kleidungsstücken anderer Kinder im Vorfeld ausschließen.

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