Regeln für Social Media
Kinder sollten in Urlaubsposts nur undeutlich gezeigt werden

Experten raten, mit Urlaubsfotos von Kindern in sozialen Netzwerken vorsichtig umzugehen: Entweder nicht erkennbar fotografieren - oder gut überlegen, für wen die Bilder sichtbar sein sollen.

Dienstag, 09.07.2019, 04:31 Uhr aktualisiert: 09.07.2019, 04:36 Uhr
Soll das Kinderfoto wirklich ins Netz?
Soll das Kinderfoto wirklich ins Netz? Foto: Andrea Warnecke

Berlin (dpa/tmn) - Falls Eltern unbedingt Bilder ihres Kindes auf Instagram, Facebook und Co teilen möchten, sollten sie den Nachwuchs nur undeutlich zeigen oder den Zugang beschränken. Das empfiehlt die Initiative «Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht» .

Damit die Kinder nicht direkt erkennbar sind, sollten sie beispielsweise nur im Anschnitt oder mit Sonnenbrille zu sehen sein.

Als Grundregel gelte, dass Profilinformationen und Bilder am besten nur für ausgewählte Kontakte und auf keinen Fall für Suchmaschinen sichtbar sind, so die Medienpädagogen. Beim Hochladen von Fotos über das Smartphone sei darauf zu achten, dass die Ortsbestimmung deaktiviert ist.

Ansonsten könnten andere Nutzer sehen, wo das Bild aufgenommen wurde. Laut «Schau hin!» biete die Seite www.kompass-social.media eine gute Übersicht, wie populäre Online-Dienste sicher eingestellt werden können.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6764107?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686138%2F2686293%2F2686315%2F
Nachrichten-Ticker