Mo., 23.02.2015

Finanzen Wie wahrscheinlich sind Negativzinsen bei Banken für private Anleger?

Finanzen : Wie wahrscheinlich sind Negativzinsen bei Banken für private Anleger?

Die Zinsen auf Geldanlagen bei Banken fallen und fallen Foto: colourbox.de

In der Finanzwelt geht es seit Jahren hoch her. Nachdem die EZB im Juni 2014 erstmals negative Zinsen für die Banken eingeführt hatte, kamen in den darauffolgenden Monaten die ersten Banken zur Entscheidung, diese an ihre Großkunden (Unternehmen und Fonds) weiterzugeben. Die ersten größeren Einlagekonten wurden mit einem Minuszins zu versehen. Private Sparer sollen angeblich nicht gefährdet sein.

Das gilt offensichtlich nicht für alle Kreditinstitute, da bereits eine Bank damit begonnen hat, Spareinlagen privater Personen mit einem Volumen von über 500.000 Euro durch einen negativen Zins von 0,25 Prozent zu belasten. Manche befürchten darin nur einen ersten Schritt. Daher wird in diesem Artikel dargestellt, warum die meisten Experten Negativzinsen für den durchschnittlichen privaten Anleger für unwahrscheinlich halten. Eine Garantie gibt es dafür jedoch nicht. Daher sind die Sorgen der Menschen verständlich. Auf www.festgeldanlage24.de können private Anleger eine sichere Alternative finden und der aktuellen Zinspolitik ausweichen.

Sind die Sorgen berechtigt?

Die meisten Experten gehen nicht davon aus, dass der durchschnittliche private Anleger mit einem Minuszins konfrontiert werden wird. Das hätte nach der verheerenden Finanzkrise einen immensen Vertrauensverlust sowie eine enorme Rufschädigung der gesamten Branche zur Folge. Als weiteres Kriterium, das gegen eine solche Maßnahme spreche, wird der harte Wettbewerb unter den Banken angesehen.

Der Bundesverband der Verbraucherzentrale ist der Auffassung, die Erhebung eines Negativzinses auf bestehende Sparkonten jeglicher Art sei rechtswidrig. Einen Minuszins könne ein Geldinstitut nur bei neu vereinbarten Verträgen abschließen.

Probleme für die Finanzbranche

Mit der aktuellen Niedrigzinslage hat die Finanzbranche ein großes Problem. Je länger diese Phase anhält, desto größer werden die Verluste aus dem Geschäft mit den Spareinlagen der privaten Kunden. Demzufolge ist es für die Entscheidung bzgl. der richtigen Geldanlage wichtig, welche Institute diese Verluste am ehesten kompensieren können. Ganz ohne Reibung wird es für die Privatkunden allerdings auch nicht gehen. Auswirkungen wird die Lage vor allem für Neukunden haben, denen einige Angebote aus der Vergangenheit erst einmal nicht zur Verfügung stehen werden.

Festgeld als Alternative für Privatanleger

Zunächst einmal ist zu klären, was Festgeld überhaupt ist. Bei Abschluss des Vertrages über ein Festgeldkonto wird ein fester Zinssatz über die Dauer der Vertragslaufzeit vereinbart. In der Regel werden diese Konten für 30 bis 360 Tage ausgelegt. In einigen Fällen bieten Banken auch Festgeld über mehrere Jahre an. Hat der Kunde sich mit der Bank nicht darauf geeinigt, sich den Betrag am Ende der Laufzeit auszahlen zu lassen, sollte er den Vertrag ggf. fristgemäß kündigen. Andernfalls wird das Konto am Ende zu den dann aktuellen Konditionen verlängert.

Festgeld ist eine sinnvolle Alternative für Personen, die sich der aktuellen Zinspolitik nicht aussetzen wollen. Der festgeschriebene Zins gibt Sicherheit. Eine derartige Geldanlage hat zwangsläufig Nachteile. Gerade in einer Zeit mit einem niedrigen Zinsniveau ist ein unflexibler Vertrag eher ungünstig, da die Erträge kurz- bis mittelfristig wieder steigen werden. Auf der anderen Seite sind Laufzeitverträge ein gewisses Risiko, wenn es zu einer Bankenpleite kommen würde. Wer diese beiden Punkte bei seiner Wahl berücksichtigt, ist mit einem Festgeldkonto auf der sicheren Seite.



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