Verbraucher
Alstervorsorge ab 50: Da ist noch was drin

In der Lebensmitte seine Finanzplanung in Sachen Altersvorsorge zu prüfen und zu revidieren – dieses Thema ist für viele Verbraucher vor dem Hintergrund drohender Einbußen und eines womöglich sinkenden Lebensstandards im Rentenalter wichtiger als zuvor. Mit 50 kann man eine Bilanz bei seinem Ersparten ziehen – und gegebenenfalls Lücken schließen.

Montag, 25.07.2016, 04:55 Uhr aktualisiert: 25.07.2016, 17:13 Uhr
Verbraucher : Alstervorsorge ab 50: Da ist noch was drin
Wer sich im Alter noch etwas leisten möchte muss sich bereits in früheren Jahren darüber Gedanken machen. Foto: Foto Model: colourbox.de

Kasse machen – und die eigenen Spareinnahmen erhöhen

Zuerst empfiehlt es sich, einen Kassensturz beim bisher zur Altersvorsorge Angesparten zu machen – der Check beinhaltet die voraussichtlichen Zahlungen der gesetzlichen Rentenkasse ebenso wie die private Altersvorsorge. Dabei sollte man ehrlich zu sich selbst sein, um ein objektives Bild der eigenen Altersvorsorge zu erhalten. Auch Genauigkeit ist wichtig: also alles exakt ausrechnen und auflisten – bei Berechnungen „über dem Daumen“ drohen Fehlkalkulationen, die niemand braucht. Wenn im Resultat das bisher Angesparte nicht reicht, heißt es nachbessern. Das kann zum Beispiel in Form einer Rürup-Rente geschehen, die steuerlich begünstigt ist. Auch Wertpapiere können ab 50 plus noch ein attraktives Polster als Zusatzrente bilden, und Sparpläne bis zum Renteneintritt sind lang genug angelegt, um Marktschwankungen des Portfolios auszugleichen und positiv zu nutzen. Dabei empfiehlt sich eine breite Streuung in Fonds verschiedener Anlageklassen – das mindert zusätzlich die Risiken. Wem als Privatperson die nötige Expertise in Sachen Fonds und Aktien fehlt, der kann sich im Internet über Beratungsangebote diverser Finanzdienstleister informieren: So ist Swiss Life Select online erreichbar, so wie andere Finanzberatungsunternehmen auch.

Das Angelegte arbeiten lassen – auch in Zeiten der Nullzinspolitik

Auch in Zeiten von Niedrigzinsen gilt bei der privaten Altersvorsorge der Grundsatz, dass das angelegte Kapital optimal für einen arbeiten sollte . Experten empfehlen eine Aufteilung des Vermögens in einen Wachstums- und Verbrauchsteil: Ein Drittel kann über zehn Jahre sicher investiert werden, zwei Drittel hingegen sollte man als Fünfzigjähriger anlegen wie jemand, der wesentlich jünger ist: mit mehr Risikobereitschaft fürs Wachstum. Wer es vorsichtiger angehen möchte, kann sich für Mischfonds entscheiden, die Aktien und Rentenwerte beinhalten. Etwas Mutigere entscheiden sich für Aktienfonds mit Anleihepaketen. Wichtig ist: Man sollte sein angelegtes Geld regelmäßig auf Rendite überprüfen. Selbst als Rentner ist es ratsam, das einmal im Jahr zu checken.

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