Di., 21.08.2018

Finanzen Buchhaltung auslagern oder selbst erledigen?

Finanzen: Buchhaltung auslagern oder selbst erledigen?

Durch korrekte Buchhaltung lässt sich viel Ärger ersparen. Foto: © echoevg/shutterstock

Die Erledigung der Buchhaltung ist Pflicht. So steht jeder Unternehmer früher oder später vor der Entscheidung, wer sich um diese Tätigkeit kümmern soll. Grundsätzlich gibt es zwei Optionen. Entweder übernimmt man diese Tätigkeit selbst oder man lagert diese Aufgabe aus und überlässt sie einem Experten. Beide Optionen haben Vor- und Nachteile. Diese gilt es gegeneinander abzuwägen, bevor man eine fundierte Entscheidung treffen kann.

Buchhaltung selbst übernehmen

Insbesondere Gründer und kleinere Unternehmen bevorzugen es aus finanziellen Gründen, die Buchhaltung intern zu erledigen. So können sie sich die Kosten für einen externen Buchhalter oder Steuerberater sparen. Voraussetzung ist dafür jedoch, dass der Unternehmer über die nötigen Grundkenntnisse verfügt. Dazu zählen unter anderem Grundlagen im Rechnungswesen oder Gesetzesvorschriften. So gibt es zum Beispiel bestimmte Aufbewahrungspflichten für Abschlussrechnungen, Lohnlisten, Verträge und Co. Um den Überblick über diese zu behalten, empfiehlt sich ein kostenloser Rechner zur Ermittlung der Aufbewahrungspflichten. Zudem gibt es für diejenigen, die keine oder kaum Erfahrungen im Bereich der Buchhaltung haben, ebenfalls spezielle Kurse bei der IHK oder Volkshochschule. Dieses wichtige Fachwissen ist essentiell für einen Unternehmer. So kann er die Buchhaltung selbst erledigen und muss sich nicht auf einen Externen verlassen. Durch das Aneignen des nötigen Know-hows behält der Betrieb so jederzeit alles im Blick und kann bei etwaigen Problemen direkt reagieren.

Wer sich entscheidet, die Buchhaltung selbst zu übernehmen, der sollte diese Aufgabe keinesfalls unterschätzen. Denn diese ist nicht nur zeitintensiv, sondern muss ebenfalls regelmäßig erledigt werden. Zudem muss dabei gründlich vorgegangen werden, denn Fehler können teuer für das Unternehmen werden.  Deshalb sollte man sich vor allem zu Beginn viel Zeit für diese Tätigkeit nehmen. So steht man am Ende des Jahres nicht vor einem Berg an Akten, den es für den Jahresabschluss zu bewerkstelligen gilt. Um sich diese Arbeit zu erleichtern, lohnt sich die Verwendung einer Buchhaltungssoftware. Mit dieser kann die Tätigkeit selbst erledigt werden, ohne dass ein externer Buchhalter beauftragt werden muss. Diese hilft selbst denjenigen mit wenig Erfahrung in diesem Bereich, die Buchhaltung selbst fehlerfrei zu erstellen.

Vor- und Nachteile im Überblick:

Vorteile Nachteile

Kosteneinsparung:

Zusätzliche Ausgaben für Buchhalter oder Steuerberater entfallen

Erhöhter Zeitaufwand:

Für diese Tätigkeit muss genügend Zeit eingeplant werden

Wichtiges Know-how:

Durch das Aneignen von nötigem Wissen rund um das Thema Buchhaltung kennt sich der Unternehmer selbst aus und kann bei Problemen direkt reagieren

Erhöhter Arbeitsaufwand:

Diese Aufgabe ist mit zusätzlichem Arbeitsaufwand wie Kursen, Fortbildungen, etc. verbunden

Kontrolle und Überblick:

Erledigt man die Buchhaltung selbst, so hat man jederzeit Zugriff auf sämtliche Daten sowie Zahlen und behält die Kontrolle

 

Buchhaltung an einen Steuerberater oder Buchhalter auslagern

Wer sich entscheidet, einen Spezialisten für die Buchhaltung zu beauftragen, der geht auf Nummer sicher, dass diese gesetzeskonform erledigt wird. Denn dieser verfügt über das nötige Know-how. Gleichzeig kann er steuerliche Tipps geben und ist Ansprechpartner bei Fragen rund um das Thema Buchhaltung. Zudem spart die Auslagerung Zeit. Jedoch ist diese mit zusätzlichen Kosten verbunden, die für junge Unternehmen oftmals eine enorme Belastung darstellen. Zudem erhält der externe Spezialist Einblicke in sensible Firmendaten.

Vor- und Nachteile im Überblick:

Vorteile Nachteile

Zeitersparnis:

Durch die Auslagerung spart sich ein Unternehmen Zeit

Zusätzliche Kosten:

Höhere Ausgaben für das Honorar des Buchhalters oder Steuerberaters

Konzentration auf das Kerngeschäft:

Wer die Buchhaltung auslagert, der kann sich auf wesentliche Aufgaben innerhalb der Firma konzentrieren

Einblick in sensible Daten:

Damit der externe Spezialist die Buchhaltung erledigen kann, benötigt er einen Einblick in Daten und Zahlen

 

Zusätzlicher Kommunikationsaufwand:

Durch Absprachen zwischen dem Experten und dem Auftraggeber entsteht ein zusätzlicher Kommunikationsaufwand



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