Do., 27.11.2014

Gesundheit Vorbeugende Maßnahmen um Nagelpilz zu verhindern

Seine Zehen sollte man unbedingt vor Nagelpilz schützen

Foto: colourbox.de

Nagelpilz ist etwas lästiges und man bemerkt ihn meist erst, wenn man ihn bereits hat. Sind die Finger- oder Zehennägel von dieser Pilzerkrankung betroffen, dann besteht ein dringender Handlungsbedarf. Hält man sich dazu vermehrt in öffentlichen Umkleidekabinen, wie im Schwimmbad oder in Sporteinrichtungen auf, dann ist das Risiko, Nagelpilz zu bekommen, besonders hoch.

Nagelpilz wird in Fachkreisen auch Onychomykose genannt. Es handelt sich um eine Pilzerkrankung, die Nägel an Zehen und Finger befällt. Der Pilzerreger kommt fast überall vor, aber besonders in öffentlichen Einrichtungen, wie in Nassbereichen von Saunen, Fitnesszentren und Schwimmbädern. Wird der Nagelpilz zu spät erkannt und behandelt, kann es zu ernsten Beschwerden kommen. Bei dieser Erkrankung äußerst sich das Krankheitsbild nicht nur in einem unschönen Erscheinungsbild der Nägel. Es können auch Schmerzen im Laufe der Infektion auftreten. Eine weitere Begleiterscheinung von Nagelpilz ist eine mögliche bakterielle Infektion an den Eintrittsporten. Neben einer Ansteckungsgefahr für andere, haben Nagelpilzerkrankungen eine recht hohe Reinfektionsrate. Nagelpilz heilt nicht von selbst ab, sondern muss mit einem entsprechenden Medikament behandelt werden. Mit etwas Geduld, der richtigen Medikation und den entscheidenden Hygienemaßnahmen wird man diesen lästigen Quälgeist aber bald wieder los. Am besten ist es aber, den Nagelpilz erst gar nicht zu bekommen. Dafür gibt es einige vorbeugende Maßnahmen. Gehört man zu jenen Menschen, die sich häufig in Schwimmbädern oder Fitnesszentren aufhalten, dann ist die Ansteckungsgefahr von Onychomykose besonders groß. Aber auch andere Faktoren spielen für eine Erkrankung an Nagelpilz eine Rolle. Um herauszufinden, ob man zur Risikogruppe für Nagelpilz gehört, gibt es die Möglichkeit, einen Nagelpilz Risiko-Check von Loceryl durchzuführen. Dieses Online-Angebot stellt einen Fragebogen dar, an dem man sehr rasch herausfinden kann, ob besondere Vorsicht zur Vermeidung von Nagelpilz geboten ist.

Zu den vorbeugenden Maßnahmen gehört eine umsichtige Nagelmaniküre. Denn um Nagelpilz zu vermeiden, hilft es, die Nägel vor dem Schneiden einige Minuten in warmen Wasser einzuweichen. So können sie leichter mit Schere und Feile bearbeitet werden und Verletzungen vermieden werden. Füße sollten täglich gewaschen werden. Hierfür eignet sich ein mildes Waschpräparat ohne alkalischen Inhaltsstoffen. Feuchtigkeit ist der Nährboden für Pilze, deshalb sollten die Füße im Anschluss, insbesondere zwischen den Zehen, gut getrocknet werden. Wer Handtücher regelmäßig wechselt und bei mindestens 60 Grad Celsius wäscht, vermeidet außerdem die Ansammlung und Übertragung von Bakterien. In öffentlichen Einrichtungen, egal ob im Hotel, in der Sauna oder in Schwimmbädern, kann man Pilzinfektionen gut vermeiden, indem man dort niemals barfuß läuft, sondern mit Badeschuhen seine Füße schützt. Füße können in Schuhen besser atmen, wenn Baumwollsocken, die luftdurchlässig und atmungsaktiv sind, getragen werden. Sie eignen sich deshalb besonders gut als Vorbeugemaßnahme gegen Fußpilz. Diese können gut bei 60 Grad Celsius in der Waschmaschine gewaschen werden. Schuhe aus luftdurchlässigen Materialien, wie Leinen oder Leder, tun den Füßen besonders gut und verhindern, Fußpilz zu bekommen. Bei der Schuhanprobe im Geschäft sollten diese nie zu eng sitzen oder Druckstellen verursachen, denn Druckstellen fördern Nagelpilzinfektion. Wer die Schuhe täglich wechselt, sorgt außerdem für einen angenehmen Tragekomfort und bietet dem zuvor getragenen Schuh die Möglichkeit gut zu trocknen und auszulüften.



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