Do., 19.02.2015

Gesundheit Was tun bei Schlafstörungen?

Gesundheit : Was tun bei Schlafstörungen?

Schlafstörungen können erhebliche Probleme mit sich bringen Foto: Modelfoto: colourbox.de

Schlafstörungen sind eine ernst zu nehmende Sache. Zu wenig Schlaf kann zu Konzentrationsschwierigkeiten, Depressionen und einem erhöhten Stresslevel führen. Außerdem schwächt zu wenig Schlaf das Immunsystem und fördert somit Krankheiten. Wer also an Schlafstörungen leidet, sollte schnell eine Lösung finden.

Methoden für Zuhause

Oft führt ein unregelmäßiger Tagesablauf oder Schlafrhythmus zu Problemen beim Ein- oder Durchschlafen. Deshalb sollten Betroffene zunächst keine Mittagsruhe machen und abends möglichst zur gleichen Zeit schlafen gehen. Auch zu viel Stress oder Probleme in Job und Privatleben können zu schlaflosen Stunden beitragen. In diesem Fall sollte ein Hobby Abhilfe schaffen, bei dem der Betroffene wirklich abschalten kann. Auch Spaziergänge an der frischen Luft helfen den Stress zu reduzieren. Autogenes Training hilft ebenfalls den Kopf frei zu bekommen und den Körper zu entspannen. Schlaf hilft dabei, den Stress abzubauen und besser durch den Alltag zu kommen.

Bei Notfall ins Schlaflabor

Wer aber dennoch nicht schlafen kann, sollte sich in einem Schlaflabor untersuchen lassen. Mehr als vier Wochen nicht richtig schlafen zu können, kann bereits Körperliche Folgen, wie Herz- Kreislauf- Beschwerden nach sich ziehen. Der berühmt berüchtigte Sekundenschlaf ist besonders für Autofahrer lebensbedrohlich. Im Schlaflabor kann ermittelt werden, ob die Schlaflosigkeit eventuell andere Ursachen hat. Durch verschiedene Therapien, kann dem Patienten dann geholfen werden. Bei der CPAP-Therapie wird dem Patienten beispielsweise über Nacht eine Atemmaske übergestülpt. Diese hilft Schlafapnoepatienten nachts richtig zu atmen. Manchmal stellen sich allerdings auch andere Ursachen heraus, die dann spezifisch behandelt werden können.

Keine Scheu vor dem Arzt

Schlafstörungen sollten nicht unterschätzt werden. Sie können, wie bereits erwähnt, erhebliche Einschränkungen in körperlicher und geistiger Gesundheit nach sich ziehen. Wer also nach vier Wochen immer noch nicht schlafen kann und keine Ursache gefunden hat, sollte unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Keinesfalls sollte eine Selbsttherapie in Form von Schlafmitteln oder gar Alkohol durchgeführt werden. Diese können den Umstand noch verschlechtern und schädigen zusätzlich die inneren Organe.



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