Fr., 15.06.2018

Essen, Trinken, Erste Hilfe Tipps für den Besuch der Fanmeile

Sonnenschutz und viel Trinken sind beim Besuch einer Fanmeile besonders wichtig.

Sonnenschutz und viel Trinken sind beim Besuch einer Fanmeile besonders wichtig. Foto: Marcel Mettelsiefen

Ist das Wetter schön, zieht es viele Fans zum Fußballschauen nach draußen. Dabei stehen sie meist lange Zeit in der prallen Sonne. Das Deutsche Rote Kreuz gibt Tipps, wie man den Fanmeilen-Besuch ohne Kreislaufprobleme übersteht - und was im Fall der Fälle zu tun ist.

Von dpa

Berlin (dpa/tmn) - Statt allein zuhause schauen viele Fußballfans WM-Spiele auf einer Fanmeile. Bei sommerlichen Temperaturen setzt man sich dabei am besten einen lichtdichten Hut mit Krempe auf, rät das Deutsche Rote Kreuz.

Außerdem ist Sonnencreme wichtig. Wer stundenlang in der Sonne steht, muss viel trinken - am besten Wasser oder Fruchtsaftschorlen.

Alkohol und Kaffee regen den Kreislauf zusätzlich an. Im Zweifelsfall schwitzt man dann noch mehr. Das gleiche gilt für fettiges Essen. Am besten packen sich Fans erfrischende Snacks wie Obst ein.

Wer sich zu lange ungeschützt der Sonne aussetzt oder zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt, riskiert einen Hitzenotfall, warnen die Sanitäter. Erste Anzeichen sind Schwindel, Kopfweh und Krämpfe in den Beinen. Wird jemandem auf einer Fanmeile schwindlig oder kippt jemand um, sollten ihn Umstehende sofort aus der Menge bringen. Idealerweise sucht man das nächste Erste-Hilfe-Zelt und bittet die Sanitäter vor Ort um Hilfe.

Ist das nicht möglich - weil es sich zum Beispiel um eine kleinere Public-Viewing-Veranstaltung handelt oder gerade keines der Zelte in der Nähe ist - bringen Helfer den Betroffenen am besten erstmal in den Schatten. Eng sitzende Kleidung sollte man öffnen, und dem Betroffenen dann ein elektrolythaltiges Getränk wie Apfelschorle zu trinken geben. Wer alkoholisiert ist, bleibt besser unter Beobachtung.

Trübt sich das Bewusstsein oder wird der Betroffene bewusstlos, rufen Helfer unter der Nummer 112 einen Rettungswagen. Im Zweifelsfall gilt: Lieber früher Hilfe holen als später.



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