Do., 28.06.2018

Gesundheit Ernährungsumstellung und Diäten für ein gesundes Leben

Gesundheit: Ernährungsumstellung und Diäten für ein gesundes Leben

Süßigkeiten, Softdrinks, Fast Food. Ungesunde Lebensmittel gibt es viele. Foto: colourbox.de

Übergewicht, Doppelkinn und Speckrollen quälen 53% aller Frauen und über 67% aller Männer in Deutschland. Kein Wunder, dass Diabetes, Herzinfarkte und andere ernährungsbedingte Erkrankungen rapide zunehmen. Was sollen Diäten bewirken? Alle in den Medien angepriesenen Diäten haben im Prinzip eine Ernährungsumstellung zur Grundlage.

Was wir gewöhnlich unserem Körper antun, ist ein Bombardement mit Zucker in verschiedensten Formen. Durch den Entzug des Süßmachers, auch in Form von Kohlehydraten, wird ein veränderter Stoffwechsel provoziert - mit dem Ziel einer Gewichtsreduktion.

Dazu kommen besondere Kuren wie die HCG Diät, bei der das Schwangerschaftshormon Humanes Chloriongonadotropin per Injektion subkutan verabreicht wird. Aber auch eine Stoffwechselkur kann helfen Gewicht zu reduzieren und den Körper von Gift- und Schadstoffen zu befreien.

Den Körper verstehen

Als sich die ersten Steinzeitbewohner zum humanen Wesen entwickelten, wurde der Körper genetisch programmiert. Das ist an sozialen Verhaltensweisen ebenso nachweisbar, wie am Essen. Nur gab es zu der Zeit keine Supermärkte mit Mehl, Chips und raffiniertem Zucker in den Regalen. In der Folge ist unser Körper auf die Verwertung von Lebensmitteln ausgerichtet, die ihm im Zeitalter des Fast Foods kaum mehr oder in zu geringen Mengen angeboten werden.

Wir haben uns unsere Ernährung im Laufe der Jahrhunderte zunehmend einfacher gestaltet und dazu Produkte wie Brot, Knödel, Nudeln, schneeweißen Reis oder cremige Milchschokolade entwickelt.
Statt ursprünglichen Äpfeln essen wir hochgezüchtete Hochglanzfrüchte, die über Monate haltbar sind. Und die genetische Kreation Supersweet-Ananas enthält bei gleichem Gewicht rund das vierfache an Zucker, wie die so verrufene Cola. Selbst eine Tomate oder der Weißkohl haben nur noch grob und vom Namen her Ähnlichkeit mit ihrer Stammpflanze. Das wird an den Getreidesorten besonders deutlich. Fadendünne Halme tragen heute Ähren mit doppelt so vielen Körnern, die zudem dreimal größer sind als noch vor 100 Jahren.

Alles produziert um unsere Körper mit Unmengen an Zucker zu quälen und von der süßen Verführung abhängig zu machen. Denn Getreideprodukte, geschälter Reis, Kartoffelknödel aus dem Alubeutel und die Pommes an der Ecke kann unser Stoffwechselsystem ohne große Anstrengung in Zucker umwandeln. Davon profitieren die Lebensmittelkonzerne. Die haben inzwischen selbst in früher zuckerfreien Spezialitäten wie dem Schinken, der Wurst oder dem geräucherten Lachs Unmengen an Zucker eingeschmuggelt.

Auswirkungen von Zucker im Körper

Zucker macht schlaff, müde, antriebslos und kann Depressionen sowie diverse Erkrankungen auslösen. Zugleich ist er für den menschlichen Organismus überlebenswichtig. Doch die Zuckersorten sind nicht alle gleich. Während Haushaltszucker und alle Produkte aus raffiniertem Zucker schädlich sind, sind die natürlichen Zucker in Früchten, Gemüsen oder in vollwertigen Lebensmitteln wie Naturreis wichtig und gesundheitsfördernd.

Neben Symptomen wie Angstzuständen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, Haarausfall, Hautkrankheiten, insbesondere Pilzbefall, Menstruationsbeschwerden, Schlafstörungen etc. kann raffinierter Zucker das Immunsystem negativ beeinflussen. Natürlicher Zucker hingegen ist bekannt für seine immunstimulierende Wirkung. Und auf Brandwunden wirkt er oft genug kleine Wunder, manchmal besser als ein Antibiotikum. Ganz zu schweigen davon, dass er entgegen der künstlichen Variante stimmungsaufhellend ist.

Ernährungsumstellung leicht gemacht

Das Problem bei Diäten sind die Hungerattacken, das Gefühl der Leere im Magen und die damit verbundene Nervosität. Um diesen Folgen einer Nahrungsumstellung vorzubeugen, sind gehaltvolle Lebensmittel notwendig.

Ein Anfall von Heißhunger ist das Signal unseres Körpers, dass diesem etwas fehlt. Bequemer Weise besänftigen wir ihn mit Schokolade, Erdnussflips oder der doppelten Portion Pommes mit viel Mayonnaise. Heißhungerattacken bleiben aus, bestehen die täglichen Mahlzeiten aus Fisch, Fleisch, Geflügel, Gemüse, Obst und wenn es besonders süß sein soll, aus Honig.

Kein Brot, die Kartoffeln bleiben im Keller und der Italiener muss seine Pizza und Pasta anderweitig anbieten. Naturreis ist gut und lecker, weshalb Asiaten deutlich seltener unter Übergewicht leiden. Schwarzbrot sowie Vollkornprodukte in Maßen - und in der Folge purzeln die Pfunde von allein.

Wer es besonders gut mit sich meint, der macht Esspausen. Es ist unnatürlich, dass wir uns von einer Mahlzeit zur nächsten durch den Tag hangeln. Das ständig neue Angebot an Nahrung lässt unseren Zellen keine Zeit, zu regenerieren und eventuelle Reparaturen gründlich durchzuführen. In der Folge nehmen Krebserkrankungen zu.
Das Esspausen von 12 bis 16 Stunden das Erkrankungsrisiko für Krebs, Diabetes, Arthritis usw. drastisch reduzieren und zugleich die Lebenserwartung deutlich erhöhen können, haben zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zum sogenannten intermittierenden Fasten bewiesen.



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