Fr., 06.07.2018

Gesundheit Alternative Medizin - Behandlungsmethoden jenseits der Schulmedizin

Gesundheit: Alternative Medizin - Behandlungsmethoden jenseits der Schulmedizin

Foto: colourbox.de

Alternative Heilmethoden werden immer beliebter. Vor allem kranke Menschen, die von der klassischen Schulmedizin enttäuscht wurden und keine echte Linderung erfahren haben, suchen nach neuen Lösungsansätzen. Besonders populär sind die Gebiete der Homöopathie, Osteopathie und Phytotherapie.

Osteopathie als Hilfe zur Selbstheilung

Bei der Osteopathie wird davon ausgegangen, dass der menschliche Körper in der Lage ist, sich selbst zu heilen. Voraussetzung für die Selbstheilung ist jedoch, dass alle Strukturen sehr gut beweglich sind. Nur so kann gewährleistet werden, dass das Gewebe gut durchblutet wird und in Folge dessen Knochen sowie Gelenke gesunden. Die Beweglichkeit des ganzen Körpers und der einzelnen Gliedmaßen soll verhindern, dass es zu Bewegungseinschränkungen und Fehlfunktionen kommt.

Osteopathen lokalisieren Blockaden und behandeln diese anschließend mit gezielten Techniken zur Muskelentspannung und der Mobilisation des Körpers. Bei der Osteopathie geht es also hauptsächlich um die Anregung zur Selbstheilung.

Homöopathie: Heilungsverfahren auf Basis natürlicher Stoffe

Unter dem Begriff Homöopathie versteht man ganz allgemein eine Arzneitherapie. Sie gilt als besonders sanft, weil alle Inhaltsstoffe der Medikamente auf natürlichen Inhaltsstoffen basieren. Die Medikamente sind daher nicht verschreibungspflichtig. Meistens werden sogenannte Globuli verabreicht. Das sind klein Kügelchen, welche eingenommen werden.
Gegründet wurde die Methode vor ungefähr 200 Jahren von Christian Friedrich Samuel Hahnemann. Generell geht es darum, mithilfe eines homöopathischen Mittels den menschlichen Körper zur Selbstheilung anzuregen. Nicht zu verwechseln ist dieses Heilungsverfahren mit der Naturheilunde bzw. der Phytotherapie.
Phytotherapie - Pflanzen als ganzheitliches Heilmittel
In der Pflanzenheilkunde, auch Phytotherapie genannt, werden Krankheiten mithilfe von Heilpflanzen behandelt. Angewendet werden Heilpflanzentees, Bäder, Umschläge, Wickel oder Inhalationen. Aber auch Mittel zum Einnehmen, in Form von Kapseln, Tabletten, Tropfen oder Zäpfchen zählen dazu. Wenn diese Medikamente exakt dosiert werden, sind sie frei von Nebenwirkungen. Das ist eines der großen und wichtigen Unterscheidungsmerkmale gegenüber der klassischen Pharmazie.
Bisher werden mehr als 20.000 Pflanzenarten zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet. In der Phytotherapie wird die ganze Pflanze verwendet anstatt einzelner Bestandteile. Blätter, Blüten, Früchte, Knospen, aber auch reines Holz, Stängel, Samen und Wurzelstöcke werden verarbeitet. Die Wirksamkeit der Phytotherapie hängt maßgeblich von der Qualität der verwendeten Rohstoffe ab. Außerdem spielt die schonende und vor allem korrekte Zubereitungsform eine entscheidende Rolle.

Oftmals wird die Phytotherapie zur Selbstbehandlung herangezogen. Das geschieht hauptsächlich in Form von Tees, da diese vermeintlich einfach selbst hergestellt, gelagert und dosiert werden können. Allerdings ist vor allem die richtige Anwendung ausschlaggebend dafür, dass die heilenden Kräfte der Pflanzen sich voll entwickeln können. Auch durch äußerliche Anwendungen, wie Wickel, Salben oder Öle, erfahren viele Menschen eine Besserung ihrer Beschwerden, ohne das Risiko von Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. Es ist wichtig, ein breites Wissen über verschiedene Pflanzen und deren Wirkung zu besitzen, um die Mittel gezielt anwenden zu können.



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