Di., 13.11.2018

Gesundheit Plastische Chirurgie - ästhetische Operationen für eine natürliche Optik

Gesundheit: Plastische Chirurgie - ästhetische Operationen für eine natürliche Optik

Nasenkorrekturen sind gesellschaftlich seit Langen anerkannt. Foto: Colourbox.de

Im Rahmen der plastischen Chirurgie werden Operation durchgeführt, die der Ästhetik dienen. Sie können aus gesundheitlichen oder rein optischen Gründen gewünscht werden. Die Krankenkassen bezahlen die Operationen, wenn es eine medizinische Indikation gibt. Diese gilt auch für Eingriffe, die einen ausschließlich kosmetischen Charakter haben.

Gründe für operative kosmetische Eingriffe

Die plastische Chirurgie hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten einen sehr hohen Zuwachs verzeichnet. Immer mehr Menschen, darunter sind Frauen und Männer, wünschen sich ein perfektes Äußeres und sind bereit, sich dafür operieren zu lassen. Besonders im Bereich der Prominenten, der Stars und Sternchen sind kosmetische Operationen mittlerweile eher die Regel als die Ausnahme. Oftmals sieht man nicht, dass ein Eingriff vorgenommen wurde. Es gibt aber auch Patienten, deren Wünsche die ästhetische Chirurgie an ihre Grenzen bringen

Doch nicht nur das Schönheitsbewusstsein weckt den Wunsch nach einer kosmetischen Operation. Es gibt auch medizinische Gründe, aus denen kosmetische Operationen durchgeführt werden. Wenn es dem Patienten gelingt, diese Gründe nachzuweisen und der Arzt die Operation als notwendig erachtet,  übernehmen die Krankenkassen die Kosten. Zusätzlich ist es möglich, im Rahmen einer privaten Krankenversicherung eine Option zur Übernahme der Kosten für kosmetische Operationen abzuschließen. Dies gilt für Privatversicherte, aber auch für gesetzlich versicherte Patienten, die eine zusätzliche private Krankenversicherung abschließen können.

Medizinisch notwendige Eingriffe in der ästhetischen Chirurgie

Die plastische Chirurgie kommt aus verschiedenen medizinischen Gründen zum Einsatz. Sehr häufig bedingen Unfälle und schwere Erkrankungen wie Krebs eine Operation, die helfen soll, das natürliche Äußere wiederherzustellen. Klassische Operationen, die von den Krankenkassen bezahlt werden, sind der Aufbau der Brust bei der Frau nach einer Krebsoperation. Auch ein künstlicher Hoden kann auf Kosten der Krankenkassen nach Hodenkrebs eingesetzt werden. Schwere Unfälle, Verbrennungen oder Verätzungen können durch Transplantationen der Haut regeneriert werden. Dies ist vor allem im sichtbaren Bereich für den Patienten sehr wichtig.

Nasenoperationen gehören ebenfalls zu den kosmetischen Korrekturen, für die Krankenkassen die Kosten übernehmen. Eine schiefe Nase kann zu Atemproblemen und Schlafstörungen führen. Wird dies von einem Mediziner nachgewiesen, kann die Nasenkorrektur von der Krankenkasse bezahlt werden. Gleiches gilt, wenn die Nase nach einem Unfall oder einer Schlägerei gebrochen wurde und stark deformiert wird. Auch hier kommen  Nasenoperationen von einem plastischen Chirurgen zum Einsatz, um die Nase zu richten und das natürliche Äußere des Patienten wiederherzustellen.
Anders sieht es aus, wenn sich der Patient eine neue Nase wünscht, weil er diese als zu groß oder als unästhetisch geformt empfindet. In diesem Fall würden die gesetzlichen Krankenkassen die Operation nicht bezahlen. Bei den privaten Krankenkassen kommt es auf den gewählten Tarif an.

Schönheitsoperationen liegen im Trend

Im Rahmen der plastischen Chirurgie werden eine Vielzahl an Schönheitsoperationen durchgeführt, die von den Patienten selbst bezahlt werden, da es keine medizinische Indikation gibt. Besonders beliebt und häufig gewünscht sind Operationen zur Korrektur der Brust. Viele Frauen wünschen sich ein schönes Dekolleté und eine Brust, die etwas größer ist, als es die Natur gewollt hat. Auch nach der Schwangerschaft und der Stillzeit wird von vielen Frauen ein Aufbau der Brust gewünscht. Die Ärzte können dank der fortgeschrittenen medizinischen Methoden ein sehr natürliches und ästhetisches Ergebnis herstellen.
Beliebt ist auch das Absaugen von Fett am Po, an den Oberschenkeln und an den Hüften. Diese Operationen bezahlen die Krankenkassen bei Patienten, die stark abgenommen haben und unter der hängenden Haut stark leiden. Dies sind jedoch eher Ausnahmen. In den meisten Fällen müssen diese Operationen vom Patienten selbst bezahlt werden.



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