Gesundheit
Luftbefeuchter für die Wohnung

Wer schnell müde Augen oder eine gereizte Haut hat, schlecht schläft oder häufig unter Kopfschmerzen leidet, sollte prüfen, ob die Luft im Raum zu trocken ist. Vor allem im Winter ist dies häufig der Fall, denn die Heizung läuft permanent und trocknet die Luft aus. Dies begünstigt Erkältungen. Ein Luftbefeuchter schafft Abhilfe, denn er sorgt für ein optimales Wohnklima. Worum es sich bei diesem Gerät genau handelt, wie es funktioniert, welche verschiedenen Arten es gibt und was die Vorteile der Nutzung sind bzw. warum trockene Raumluft nicht gut ist, wird nachfolgend erläutert.

Dienstag, 01.10.2019, 04:43 Uhr aktualisiert: 01.10.2019, 04:50 Uhr
Gesundheit: Luftbefeuchter für die Wohnung
Foto: Colourbox

Was ist ein Luftbefeuchter und was sind die Vorteile?

Immer mehr Menschen haben mit trockenen, müden und brennenden Augen oder Kopfschmerzen zu kämpfen. Sie schlafen nachts oft schlecht. Eine zu trockene Raumluft ist häufig die Ursache für diese Beschwerden. Nicht nur der menschliche Körper kann von einer trockenen Luft negativ beeinflusst werden. Musikinstrumente reagieren ebenfalls sehr stark auf das bestehende Raumklima und können durch die falsche Durchlüftung klang technische Schäden erleiden. Insbesondere im Winter, wenn die Heizung ständig läuft, ist dies ein großes Problem. Die Luftfeuchtigkeit sinkt während der Heizperiode deutlich ab. Im Idealfall liegt sie in Wohnräumen bei 40 bis 60 Prozent. Insbesondere im Winter können es schnell weniger als 30 Prozent sein. Die möglichen Folgen sind:

  • trockene und gereizte Schleimhäute der Augen und Nase
  • Erkältungssymptome wie Schnupfen und kratzender Hals

Da in trockener Luft mehr Staub aufgewirbelt wird , können die Atemwege und Schleimhäute gereizt werden, sodass Bakterien leichtes Spiel haben. Dieser Effekt ist auch für Allergiker von besonderer Bedeutung, denn weniger Staub und ebenso allergieauslösende Stoffe können die meisten Symptome verbessern. All diese Probleme lassen sich mit einem Luftbefeuchter bekämpfen. Wie der Name schon verdeutlicht, kann mit dem Gerät die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöht werden. Es ist mit einem Wassertank ausgestattet und sorgt innerhalb kurzer Zeit für ein angenehmes und gesundes Raumklima.
Verschiedene Luftbefeuchte

Die meisten Luftbefeuchtungsgeräte sind Verdampfer, die in unterschiedlichen Ausführungen angeboten werden. Einfache Luftbefeuchter funktionieren ohne Strom: Sie werden, nachdem sie mit Wasser befüllt wurden, an den Heizkörper angebracht. Die Temperatur des Heizkörpers überträgt sich durch das wärmeleitende Material auf das eingefüllte Wasser. Es verdunstet, wodurch sich die Luftfeuchtigkeit erhöht. Bei elektronisch betriebenen Dampfbefeuchtern befindet sich im integrierten Tank Wasser, das erwärmt wird und verdunstet. Hier kann die Befeuchtung der Raumluft über verschiedene Leistungsstufen erfolgen. Diese Luftbefeuchter eignen sich besonders für große Räume. Moderne Geräte verfügen daneben über Filter, die den Wasserdampf frei von Bakterien halten. Raumluftbefeuchter mit einer Ultraschall-Technologie arbeiten geräuscharm und sehr präzise. Die ideale Luftfeuchtigkeit wird durch externe Sensoren ermittelt.
Zusammenfassung

Die richtige Luftfeuchtigkeit ist für das Wohlbefinden und die Gesundheit sehr wichtig. Trockene Raumluft reizt die Atemwege und erhöht das Infektionsrisiko. Ein Luftbefeuchter sorgt für eine ausgeglichene Luftfeuchtigkeit bzw. ein angenehmes Raumklima

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