Gesundheit
Fit durch die heißen Tage

Ein starkes Immunsystem, auch im Sommer

Nicht nur im Winter sind unsere Abwehrkräfte ganz schön gefordert, auch im Sommer hat unser Körper einiges zu tun. Ständig ist er nämlich damit beschäftigt, die Temperatur außen und innen so kühl wie möglich zu halten. Dafür braucht der Organismus viel Energie. Energie, dann wiederum beim Immunsystem fehlt. Die Folge: der Körper wird anfälliger für Bakterien und Viren, selbst wenn durch die Hitze des Sommers viele Krankheitserreger in Schach gehalten werden. Dennoch lässt sich so manche Erkrankung im Sommer nicht abwehren. Hier helfen nur starke Abwehrkräfte, die den Körper schützen.

Montag, 08.06.2020, 11:41 Uhr aktualisiert: 08.06.2020, 11:45 Uhr
Gesundheit: Fit durch die heißen Tage
Auch im Sommer sollte man sich um ein starkes Immunsystem kümmern Foto: unsplash.com, Dominik Wycisło

Ausgewogene Ernährung

Im Sommer nehmen wir ohnehin leichtere Kost zu uns. Durch diverse Grillfeste und ähnliches erhält unser Organismus dann aber doch nicht immer genau das, was er braucht, was letztlich doch in einer Infektion enden kann. Deshalb sollte man trotz der vielen Gaumenfreuden auf eine ausgewogene Ernährung achten. Dazu gehören Lebensmittel, die die nötige Portion an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen bieten. Vor allem auf Vitamin C sollte man dabei auf keinen Fall verzichten. Das ist besonders in Zitrusfrüchten enthalten, aber auch in Brokkoli und vielen anderen Obst und Gemüsesorten, wie beispielsweise Paprika. Letztere ist sogar eine richtige Vitamin-C-Bombe.

Zusätzlich kann man hier mit natürlichen Nahrungsergänzungen arbeiten. Die Nutzpflanze Hanf hat sich beispielsweise schon über Jahrhunderte als gesundheitsfördernd erwiesen und kann dabei helfen die Abwehrkräfte zu stärken. Der Vorteil dabei ist, dass sie auf viele verschiedene Arten eingenommen und konsumiert werden kann. Die Hanfsorte Cannabis darf in Deutschland allerdings nur zu medizinischen Zwecken und auf Rezept konsumiert werden.

Wasser trinken

Gerade im Sommer ist wirklich wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Dabei ist das Trinken an sich nicht schwierig, dennoch schaffen es viele nicht am Tag die empfohlene Menge Wasser zu trinken. Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse decken lediglich sieben von zehn Erwachsenen ihren täglichen Flüssigkeitsbedarf.

Gesunde Erwachsene sollten etwa zwei bis drei Liter pro Tag trinken. Dabei kann man grob sagen, dass der Körper pro Kilogramm Gewicht etwa 35 Milliliter braucht. Wenn die Temperaturen allerdings in die Höhe gehen und man sich zusätzlich noch bewegt, kann dieser Bedarf sich sogar verdoppeln.

Als geeignete Flüssigkeiten eignen sich natürlich Wasser, ungesüßte Kräutertees und selbstgemachte Fruchtschorlen. Wichtig ist generell, dass man nicht zu viel Zucker über die Getränke zu sich nimmt. Der verlangsamt die Verwertung der Flüssigkeit und sorgt dafür dass man gleich schon wieder durstig ist.

Wer viel trinkt, schwemmt Krankheitserreger direkt wieder mit dem Urin aus und sorgt dafür, dass die Schleimhäute immer schön feucht sind, sodass Bakterien und Bazillen der Zugang in den Körper erschwert wird.

Bewegung und Sonne

Es ist im Sommer wohl die Lieblingsbeschäftigung eines jeden: sich draußen aufhalten. Allerdings sollte man im Sommer vorsichtig damit sein. Bewegung ist zwar wichtig für den Körper und das Immunsystem allerdings sollte man die sportliche Betätigung in die nicht allzu heißen Stunden legen. Ein abendlicher Spaziergang bei milden Temperaturen reicht hier völlig.

Ein Vorteil am Sommer ist, dass man sehr viel Sonne abbekommt, was in Maßen ebenfalls sehr gut für die Abwehrkräfte ist. Die Sonnenstrahlen sorgen nämlich dafür, dass der Körper das wertvolle Vitamin D produzieren kann. Das wird durch die Nahrung eher seltener aufgenommen, außer dann, wenn man beispielsweise sehr fettigen Fisch zu sich nimmt.

Im Sommer sollte man jedoch zu viel direkte Sonnenstrahlen um die Mittags- und Nachmittagszeit meiden und sich vor allem gut eincremen, wenn man vor die Tür geht. Man sollte die Sonne auf keinen Fall unterschätzen .

Genügend schlafen

Das ist im Sommer ebenfalls leichter gesagt als getan. Gerade im Hochsommer, wenn die Temperaturen häufig über die 30-Grad-Marke klettern, fällt es deutlich schwerer gesund zu schlafen und auf die nötigen Stunden zu kommen. Wie viel Schlaf man braucht, ist abhängig von der jeweiligen Person . Manche Personen kommen bereits mit sechs Stunden Nachtruhe zurecht. Andere brauchen acht Stunden oder sogar noch mehr. Wer zu wenig schläft ist anfälliger für Krankheiten. Das liegt daran, dass durch den Schlafentzug die Zahl der Abwehrzellen im Körper stark reduziert wird. Die Konsequenz davon ist ein geschwächtes Immunsystem.

Bei Hitze ruhig und lang schlafen ist allerdings eine Herausforderung. Wo es geht, sollte man für möglichst kühle Verhältnisse sorgen. Doch nicht jeder kann sich einen Ventilator oder eine Klimaanlage leisten. Notgedrungen kann man sich dann mit einer Dusche vor dem zu Bett gehen helfen. Den Schlafanzug sollte man eine Stunde vorher ins Gefrierfach legen und kalt anziehen oder am besten komplett nackt schlafen.

Händewaschen nicht vergessen

Damit stärkt man zwar die Abwehrkräfte nicht, allerdings unterstützt man es damit. Wenn man sich mehrmals täglich die Hände wäscht, verhindert man, dass Krankheitserreger in den Körper gelangen und sich dort breitmachen können. Gerade im Sommer, wenn man etwas mehr schwitzt, kann es wirklich nicht schaden, wenn man sich ein wenig häufiger die Hände wäscht.

Mindestens 20 Sekunden sollten es sein, mit genügend Seife und unter fließendem Wasser. Auch das gründliche Abtrocknen dabei ist sehr wichtig, denn Viren und Bakterien können sich auf feuchten Untergründen besser ausbreiten.

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