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Gesundheit
Schlafen Sie gesund? Prüfen Sie Ihr Schlafzimmer auf diese Schadstoffquellen

Wir verbringen in unserem Leben im Durchschnitt 24 Jahre in unserem Bett . Das ist circa ein Drittel unserer Lebenszeit. Umso bedenklicher ist es, dass sich in vielen Schlafzimmern gesundheitsschädliche Wohngifte verbergen. Diese werden von Matratzen, Bettwaren oder Möbeln freigesetzt. Das gemeine daran: Häufig können wir die Schadstoffe nicht erkennen, bis wir gesundheitliche Folgen spüren.

Mittwoch, 27.01.2021, 07:39 Uhr aktualisiert: 01.02.2021, 10:07 Uhr
Gesundheit: Schlafen Sie gesund? Prüfen Sie Ihr Schlafzimmer auf diese Schadstoffquellen
Foto: Kipli

Eine hohe Schadstoffbelastung in Innenräumen kann zu Schlafproblemen, Allergien, Kopfschmerzen und chronischen Infekten, Konzentrationsstörungen, Erschöpfung, Unruhe und Herzrasen führen. Bevor wir Symptome spüren, können wir Schadstoffquellen jedoch nur schwer ausfindig machen. Wir können die giftigen Gase weder sehen noch fühlen und in vielen Fällen auch nicht riechen.

Um Schadstoffe in deinem Schlafzimmer zu identifizieren und diese loszuwerden, ist es deshalb zunächst wichtig, die potentiellen Schadstoffquellen zu kennen.

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Foto: Kipli

Schadstoffe in Matratzen

Vor allem bei der Wahl unserer Matratze sollten wir auf deren Materialzusammensetzung achten. 90 % aller in Europa verkaufter Matratzen sind synthetischen Ursprungs und werden aus erdölbasierten Materialien gefertigt. Durch die chemische Herstellung können diese zahlreiche Schadstoffe enthalten, die auch immer wieder in Matratzen nachgewiesen werden.

Schaumstoff- und Kaltschaummatratzen sind die in Deutschland am häufigsten verkauften Matratzenarten. Die meisten Schaumstoffmatratzen bestehen aus Polyurethan Schäumen, die Isocyanate und Flammschutzmittel auf Phosphorsäureesterbasis enthalten. Diese gelten als gesundheitlich bedenklich. Darüber hinaus können die Matratzen Chemikalien wie Aceton, Benzol, Formaldehyd, Perchlorethylen, Toluol, Xylol, Styrol, Hexan, TCE oder Ethanol enthalten. Xylol und Toluol können zu einer Schädigung der Leber führen und stehen zudem stark in Verdacht, krebserregend zu sein. Ethanol ist ein Zellgift und kann Körperzellen schädigen, wobei es vor allem die Leber angreift.

Gesunde Alternativen

Schaummatratzen sollten wir demnach vermeiden. Doch welche gesunden Alternativen gibt es? Kipli , ein grünes Startup für natürliche Bettwaren, hat es sich zum Ziel gesetzt, schadstofffreie Alternativen zu entwickeln und so unser Zuhause von Giftstoffen zu befreien. Hierfür setzt das Unternehmen auf Matratzen, Bettwaren und Möbel aus natürlichen und möglichst unbehandelten Materialien.

Wer Schadstoffe in seiner Matratze weitestgehend ausschließen möchte, sollte eine Naturmatratze wählen. Es gibt verschiedene Arten von Naturmatratzen wie Kokos-, Rosshaar- oder Naturlatexmatratzen. Vor allem Matratzen aus Naturlatex sind dabei nicht nur gesund und umweltfreundlich sondern auch aus ergonomischer Sicht äußerst empfehlenswert. Die Kipli Matratze besteht aus einem Kern aus 100 % Naturlatex und einem Bezug aus Bio-Baumwolle. Inzwischen hat Kipli die Produktpalette außerdem um natürliche Kopfkissen, Bettdecken und Möbel erweitert. 

Durch die hohe Punktelastizität des Naturlatex können Naturlatexmatratzen Rücken-, Schulter- oder Beckenschmerzen lindern. Darüber hinaus sind Naturlatexmatratzen äußerst langlebig und können bis zu 15 Jahren mit einem sehr geringen Qualitätsverlust verwendet werden. Durch ihre hohe Atmungsaktivität haben die Matratzen außerdem eine natürlich milbenabweisende und antibakterielle Wirkung. Andere Naturmatratzen nutzen sich hingegen schnell ab, müssen häufiger gewechselt werden. Darüber hinaus kann es bei anderen Naturmatratzen zu Milben- oder Schimmelbildung kommen.

Wichtig: Achten Sie bei der Wahl Ihrer Latexmatratze auf deren Naturlatexanteil. Aufgrund der rechtlich nicht ganz klaren Regelung werden Matratzen mit einem Naturlatexanteil von lediglich 2 % als Naturlatex-Matratze verkauft. Dieser wird mit synthetischem Latex aus Rohöl gemischt. Kipli verwendet hingegen 100 % Naturlatex, was die Kipli Matratze besonders hochwertig macht.

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Foto: Kipli

Gesunde Möbel

Wer nach dem Kauf eines neuen Möbelstücks mehrere Wochen lang einen unangenehmen Geruch bemerkt, sollte sein Zimmer auf Wohngifte untersuchen lassen. Die Ausdünstungen können auf Formaldehyd hinweisen, das die Schleimhäute und Atemwege reizt, und von der Weltgesundheitsorganisation WHO als krebserregend eingestuft wurde. Formaldehyd ist trotz allem noch in vielen Produkten, wie beispielsweise in Möbelstücken aus Spanplatten oder Sperrholz zu finden.

Um eine möglichst geringe Schadstoffbelastung zu garantieren verwendet Kipli für seine Möbel unbehandeltes Massivholz. Wird Leim benötigt, greift das Unternehmen auf Leim auf Wasserbasis zurück.

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Foto: Kipli

Bedenkliche Bettwaren

Auch bei der Wahl unserer Wohntextilien sollten wir eine überlegte Kaufentscheidung treffen, da sich in diesen ebenfalls Schadstoffe verbergen können. Besonders wichtig ist dabei die Materialzusammensetzung unserer Bettwaren, da diese direkt mit unserer Haut in Berührung kommen.

Einige Beispiele für in Wohntextilien enthaltene Giftstoffe sind Weichmacher, Bleichmittel, Mottenschutzmittel oder synthetische Farbstoffe. Diese können Hautreizungen und Allergien auslösen. Flammschutzmittel können ebenfalls gesundheitsschädlich sein und Reizungen von Haut, Schleimhäuten und Atemwegen hervorrufen. Sie sind in den meisten Polstermöbeln, Matratzen oder Kissen zu finden. Das Kipli Naturlatexkissen hat den Feuertest hingegen auch ganz ohne die Verwendung eines Flammschutzmittels bestanden.

Die Meisten von uns wählen Ihre Einrichtung rein nach der Optik und nicht nach der Materialzusammensetzung aus. Dabei spielt diese eine entscheidende Rolle für unsere Gesundheit.

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Foto: Kipli

Schadstofffreies Schlafzimmer - Ein Überblick

Komplett vermeiden lassen sich Schadstoffe in Innenräumen auch mit größter Vorsicht nicht. Wer jedoch auf die Materialzusammensetzung seiner Möbel und Bettwaren achtet kann diese erheblich reduzieren. Damit Sie künftig gesünder schlafen, haben wir die wichtigsten Punkte, auf welche Sie achten sollten, noch einmal zusammengefasst.

Die Gütesiegel

Wer bloßen Werbeversprechen nicht trauen möchte, kann sich an verschiedenen Gütesiegeln und Zertifikaten orientieren, die Produkte auf Schadstoffe prüfen.

Eines der bekanntesten Siegel für Textilien ist das OEKO-TEX Zertifikat. Ein Textilartikel, der das OEKO-TEX STANDARD 100 Label trägt, wurde vollständige auf Schadstoffe geprüft. Das OEKO-TEX® Label garantiert, dass das Textil auf der Grundlage des OEKO-TEX® Kriterienkatalogs gesundheitlich unbedenklich ist.

Ein sehr anerkanntes Label ist das GOTS-Zertifikat. Es prüft Textilien von der Ernte der Rohstoffe bis hin zu einer umwelt- und sozialverträgliche Herstellung, um dem Verbraucher ein gesundes, schadstoffgeprüftes und fair produziertes Produkt zu garantieren.

Natürliche Bettwaren und Möbel

Giftstoffe im Schlafzimmer verbergen sich in Matratzen, in Bettwaren und Möbeln. Vor allem in rohölbasierten, synthetischen Matratzen sind oft zahlreiche Chemikalien und potentielle Schadstoffe enthalten. Setze deshalb auf natürliche und möglichst unverarbeitete Bettwaren! Wählen Sie eine Naturmatratze ohne synthetische Materialien. Naturlatexmatratzen wie die Kipli Matratze sind besonders empfehlenswert, da diese lange halten und auch aus ergonomischer Sicht gut für uns und unseren Körper sind.

Entscheiden Sie sich für natürliche Bettwaren aus Bio-Baumwolle oder Lyocell TENCEL. Diese sind hautschonend, gesund und atmungsaktiver als synthetische Materialien. Sie haben damit eine natürliche antibakterielle und milbenabweisende Eigenschaft.

Wählen Sie Möbel aus möglichst unbehandeltem Massivholz für deren Herstellung natürliche Lacke oder Leim auf Wasserbasis verwendet wurden.

Suche nach Siegeln

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Die Suche nach Siegeln, verschafft Orientierung im Angebotsdschungel. Informieren Sie sich über die verschiedenen Zertifikate und deren Testkritieren. Wählen Sie anschließend Produkte, die Ihren Ansprüchen gerecht werden und auf Schad- und Giftstoffe geprüft wurden. Wählen Sie hierfür möglichst unabhängige und strenge Siegel und informieren Sie sich über deren Testumfang.

Regelmäßig stoßlüften

Wie bereits erwähnt lassen sich Schadstoffe in Innenräumen nicht komplett vermeiden. Deshalb ist es wichtig regelmäßig stoßzulüften. Auf diese Weise findet ein Luftaustausch statt und Schadstoffpartikel im Raum werden einfach abtransportiert.

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