Mi., 03.12.2014

Karriere Berufserfahrungen: Was tun nach dem Schulabschluss?

Viele Schulabgänger fragen sich, was sie nach dem Abschluss tun sollen, oft hilft es, erstmal zu Reisen oder etwas Soziales zu tun, um sich seinen eigenen Zielen im Leben bewusst zu werden

Foto: colourbox.de

Viele Schüler stehen nach dem Abschluss vor dem gleichen Problem. Sie haben kaum Erfahrungen und wissen nicht genau, was sie tun sollen. Es stellen sich viele Fragen. Sollen sie eine Ausbildung machen oder doch lieber studieren? Welcher Beruf eignet sich am besten? Welcher Beruf entspricht den eigenen Interessen? Es ist gar nicht so einfach, all diese Frage zu beantworten. Um Antworten zu finden, ist es das Beste erstmal Erfahrungen zu sammeln.

Praktika und Co.

Mehrwöchige oder sogar jährliche Praktika, sind ein sehr gute Chance, in verschiedene Berufe rein zu schnuppern und sie kennen zu lernen. Das freiwillige soziale oder ökologische Jahr, bietet ebenfalls eine gute Basis für den folgenden Berufsweg. Manchmal ist auch ein Nebenjob hilfreich, der viel Zeit für Recherchen lässt. So bekommen die ehemaligen Schüler einen Einblick ins Berufsleben und können sich nebenbei intensiv mit ihrer Zukunft auseinander setzen. 

Erfahrungen im Ausland sammeln

Vielen jungen Menschen reicht das aber nicht.  Sie haben den Wunsch nach der Schule erstmal die Welt zu sehen. Andere Kulturen und Menschen kennen zu lernen. Sie wollen Erfahrungen sammeln, die sie in ihrem späteren Leben eventuell so nie wieder machen werden. Einige Jugendliche verbringen deshalb erstmal einige Zeit im Ausland.  Dabei bieten sich die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Zum Beispiel können sie als Au-pair in einem fremden Haushalt mitwirtschaften und die Kinder betreuen. So bekommen sie einen sehr guten Einblick in die andere Kultur, da sie ins Familienleben eingebunden sind. Wer etwas unabhängiger sein möchte, schnappt sich seinen Rucksack und begibt sich auf Backpacking- Tour um die Welt. Die Reisenden sind hierbei nicht an einen Ort gebunden und sehen sehr viel von der Welt. Allerdings fällt es manchen Menschen schwer, auf diese Weise neue Bekanntschaften zu machen. Zusätzlich kann auf diese Weise der Faktor Geld eine besondere Rolle spielen. Hostels und Couchsurfing kosten zwar wenig bis kein Geld, jedoch sollte für Missgeschicke und unvorhersehbare Zwischenfälle immer ein Notgroschen bereit liegen.

Unabhängig und gut finanziert

Die beste Mischung aus Reisen und Arbeiten bietet, wie der Name schon sagt, das Work and Travelling. Die Reisenden kommen rum und haben Kontakt zu Einheimischen. Sie lernen Sitten und Bräuche kennen und sind trotzdem noch selbstständig. Nebenbei verdienen sie dann auch noch Geld. Das heißt sie haben keinen Stress mit der Finanzierung ihres Reisetrips, während des Aufenthaltes.  Auch die Vorbereitung ist längst nicht so schwierig, wie Viele sich das vorstellen. Da Work and Travel bereits zu einem kleinen Trend geworden ist, gibt es ausreichend Informationen und Tipps.  Es gibt Erfahrungsberichte, Blogs, Routenplaner und sogar Checklisten für die Vorbereitung. Die Reiselustigen können Punkt für Punkt der Liste abarbeiten und müssen sich so nicht mehr jede Information mühsam zusammen sammeln. Und es lohnt sich. Die Erfahrungen, die auf dieser Reise gesammelt werden, werden das Leben verändern.



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