Di., 24.03.2015

Karriere Lohnt sich ein beruflicher Einstieg bei einem Startup-Unternehmen?

Karriere : Lohnt sich ein beruflicher Einstieg bei einem Startup-Unternehmen?

Modelfoto: colourbox.de

Startups haben den Ruf, besonders bei jungen Absolventen beliebte Arbeitgeber zu sein. Gründe dafür sind etwa flache Arbeitshierarchien, lockere Umgangsformen und fehlende Kleidungsvorschriften. Doch für wen lohnt sich ein Einstieg bei Startup-Unternehmen wirklich?

Tatsächlich ist es so, dass gerade Absolventen ihren beruflichen Einstieg bei Startups sehen. Dabei kommt es ihnen vor allem auf die Work-Life-Balance an, denn bei vielen Startups stehen eine gute Arbeitsatmosphäre und flexible Arbeitszeiten im Vordergrund. Das angenehme Klima wird durch Pausenangebote wie Tischkicker oder Spielekonsolen sowie regelmäßigen Team-Events erzeugt und steigert nachweislich die Motivation und Arbeitsbereitschaft der Belegschaft. Zudem finden sich Mitarbeiter oftmals in einer sehr flachen Hierarchie wieder, in der ein Praktikant auf Augenhöhe mit dem Chef steht, denn auch Förmlichkeiten wie das in großen Unternehmen übliche „Sie“ wird bei Startups durch ein „Du“ ersetzt. Der Chef ist also nicht Herr Schmidt sondern Thomas, der gegen den Praktikanten im Tischkicker verliert.

Doch gibt es auch Nachteile für Mitarbeiter? Ganz klar: das Gehalt. Viele Startups können nicht mit den Gehältern der großen Konzerne mithalten und verlieren daher oft qualifizierte Arbeitnehmer. Auch die Strukturen sind in einem Startup-Unternehmen noch nicht so gefestigt, wie sie es in einem Großkonzern sind. So kommt es vor, dass Mitarbeiter Aufgaben aus ganz anderen Bereichen übernehmen müssen oder das es noch keine Abläufe für Projekte gibt und diese erst gefunden werden müssen. Arbeitskräfte müssen daher lösungsorientiert und flexibel sein, um im Alltag eines Startups zu bestehen.

Doch gerade Arbeitnehmer, die ein familiäres Arbeitsumfeld wünschen und denen eine Work-Life-Balance wichtiger ist als das große Geld passen gut in ein Startup-Unternehmen. Dabei sollten sie sich nicht von fehlenden Strukturen abschrecken lassen, sondern selber für Lösungen sorgen können.



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