Kommunikation im Beruf
Smiley in der Mail kann echtes Lächeln nicht ersetzen

In privaten E-Mails kommen Smiley-Symbole gut an. Sie vermitteln Wärme und Verbindlichkeit. Im beruflichen Umfeld haben sie hingegen eine unerwünschte Wirkung, wie aus einer neuen Studie hervorgeht.

Mittwoch, 22.11.2017, 04:55 Uhr aktualisiert: 22.11.2017, 05:02 Uhr
In einer beruflichen E-Mail vermitteln Smiley-Symbole eher Inkompetenz als Wärme.
In einer beruflichen E-Mail vermitteln Smiley-Symbole eher Inkompetenz als Wärme. Foto: Martin Schutt

Weinheim (dpa/tmn) - Ein sympathisches Lächeln kann am Arbeitsplatz eine große Hilfe sein: Bei der ersten Begegnung mit anderen lässt es Menschen warmherziger und kompetenter wirken. Ein Smiley in E-Mails kann das dagegen nicht, schreibt die Zeitschrift «Psychologie heute» mit Verweis auf eine Studie.

Tatsächlich haben die kleinen Smiley-Symbole teils sogar eine gegenteilige Wirkung: Wärme vermitteln sie nicht, und auf sein Gegenüber kann der Nutzer damit sogar inkompetenter wirken. Das gilt aber nur im professionellen Umfeld - in privaten Mails haben Smileys keine negative Wirkung.

Autoren der Studie «The Dark Side of a Smiley» sind drei Forscher der Universitäten in Be'er Sheva und Haifa in Israel sowie in Amsterdam.

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