Karriere
Für Quereinsteiger: Karriere als Finanz- und Versicherungsberater

Bis zum Masterabschluss studieren und jahrelang Berufserfahrung sammeln – bei vielen Jobs gehört das dazu, um Karriere zu machen. Doch auch als Quereinsteiger steht einem Aufstieg nichts im Weg: Wer Interesse für Zahlen sowie Kundenorientierung mitbringt, kann bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) einen Abschluss als Versicherungs- und Finanzanlagefachmann machen und seiner beruflichen Laufbahn eine neue Richtung geben.

Freitag, 14.12.2018, 10:32 Uhr aktualisiert: 14.12.2018, 10:38 Uhr
Karriere: Für Quereinsteiger: Karriere als Finanz- und Versicherungsberater
Individuelle Finanzplanung wird immer gefragter. Foto: pixabay.com / rawpixel

Was ein Finanz- und Versicherungsberater mitbringen muss

Eine berufliche Neuorientierung hilft, der Eintönigkeit des Jobs zu entkommen oder nach einem Studienabbruch Fuß zu fassen. Mit einem Händchen für Zahlen und einem guten Gespür für Menschen und deren Bedürfnisse liegt der Quereinstieg in die Finanzbranche nahe: Für Finanz- und Versicherungsberater steht der Kunde mit seinen Wünschen im Mittelpunkt.

Ein Berater im Finanzdienstleistungsbereich benötigt vor allem Verantwortungsbewusstsein – schließlich handelt und wirtschaftet er im Dienste seiner Kunden. Weitere wichtige Voraussetzungen: verkäuferisches Talent auf der einen und Serviceorientierung auf der anderen Seite.

Ein Fachmann für Finanzen und Versicherungen verschafft sich täglich einen aktuellen Überblick über die Entwicklungen auf den Finanzmärkten , um dieses Wissen in sein Versicherungs- und Bankgeschäft einfließen zu lassen.

Mit Empathie, Kommunikationsgeschick und analytischem Denken erstellt der Berater individuelle Finanzkonzepte basierend auf den Zielen des Kunden.

Einstiegsmöglichkeiten über Institute und Unternehmen

Verschiedene Bildungseinrichtungen, auch in Kooperation mit der IHK, und Unternehmen ermöglichen Quereinsteigern den Start in die Finanzberatung.

In Münster bietet das IBB Institut für Berufliche Bildung AG einen fünfmonatigen Kurs an, der die Teilnehmer in Vollzeit auf die IHK-Prüfung zum Geprüften Fachwirt beziehungsweise zur Geprüften Fachwirtin für Finanzberatung vorbereitet. Prüfungsteil A bezieht sich auf die Beratung von Privatkunden, Prüfungsteil B behandelt den Umgang mit Geschäftskunden.

Um an diesem Ausbildungsprogramm teilnehmen und die Prüfung der Industrie- und Handelskammer zum Finanzberater ablegen zu können, sind bestimmte Voraussetzungen nötig. Eine kaufmännische Ausbildung im Bank- oder Versicherungswesen ist wünschenswert. In bestimmten Fällen reicht auch eine mehrjährige Berufserfahrung, deren Tätigkeiten in den Bereich der Finanzdienstleistung fallen.

Andere Lehrgänge, zum Beispiel zum Fachberater für Finanzdienstleistungen von der Going Public Akademie für Finanzberatung AG, werden als Seminare vor Ort, als unternehmensinterne Lehrgänge, e-Learning-Seminare oder auch als Selbststudium angeboten.

Daneben können Quereinsteiger über renommierte Unternehmen  ihren Weg in die Finanzdienstleistungsbranche finden. Viele Arbeitgeber ermöglichen den Umstieg in den neuen Fachbereich auch neben- oder zweitberuflich. Am Ende dieser Ausbildungsprogramme steht immer die zertifizierte Prüfung, etwa zum geprüften Versicherungsfachmann oder zur Finanzanlagenfachfrau.

IHK-Abschluss erhöht die Berufschancen

Vorteil der IHK-Prüfung: Die Abschlüsse sind bundesweit akzeptiert und anerkannt – sowohl bei neuen Arbeitgebern als auch bei Kunden, die eine Finanzberatung wünschen.  

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