Jeder Fünfte ist betroffen
Nicht-Akademiker gehen im Job an körperliche Grenzen

Von wegen: Handwerk hat Goldenen Boden. Immer mehr Stress im Job lässt Arbeitnehmer zunehmend schneller an ihre körperlichen Grenzen kommen. Mit schlimmen Folgen.

Dienstag, 30.07.2019, 12:01 Uhr aktualisiert: 30.07.2019, 12:06 Uhr
Immer mehr Arbeitnehmer ohne Studienabschluss leiden unter den körperlichen Folgen ihrer Arbeit. Dies hat die Umfrage eines Jobvermittlers ergeben.
Immer mehr Arbeitnehmer ohne Studienabschluss leiden unter den körperlichen Folgen ihrer Arbeit. Dies hat die Umfrage eines Jobvermittlers ergeben. Foto: Arno Burgi

Berlin (dpa/tmn) - Die körperliche Belastung im Job macht vielen Arbeitnehmern ohne akademischen Abschluss zu schaffen. Das zeigt eine Umfrage der Marktforscher Respondi.

Jeder Fünfte (21 Prozent) kommt demnach bei der Arbeit immer oder häufig an seine körperlichen Grenzen - mehr als die Hälfte (51 Prozent) zumindest manchmal. Gut jeder Zweite (52 Prozent) sagt, dass die direkte Arbeitsumgebung der Auslöser ist. Das betrifft etwa Kälte, Hitze oder Strahlung am Arbeitsplatz. Eine schmerzhafte Körperhaltung (43 Prozent) oder Tragen und Heben (28 Prozent) sind weitere Faktoren.

Mehr als jeder Dritte (35 Prozent) gab an, sich bei der Arbeit häufig oder immer gestresst zu fühlen. Für über die Hälfte (55 Prozent) trifft das zumindest manchmal zu. Stressauslöser ist dabei oft erhöhtes Arbeitsaufkommen (46 Prozent). Aber auch Termin- oder Leistungsdruck spielen für jeweils mehr als ein Drittel (36 und 32 Prozent) der Befragten eine Rolle.

Für die Umfrage im Auftrag des Jobvermittlers Mobilejob wurden im Juni 2019 rund 1000 Arbeitnehmer ohne Hochschulabschluss befragt.

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