Fachkräftemangel
Bundesarbeitsagentur sorgt sich um Ausbildung

Fachkräftemangel herrschte schon vor der Corona-Pandemie. Ein Mangel an Ausbildungsplätzen dürfte diesen Trend verstärken. Vor allem im nächsten Jahr könnte es zu einem deutlichen Rückgang kommen.

Montag, 09.11.2020, 14:15 Uhr aktualisiert: 09.11.2020, 14:22 Uhr
Bilden imme rweniger Betriebe weniger oder gar nicht aus, könnte sich der Fachkräftemangel vergrößern.
Bilden imme rweniger Betriebe weniger oder gar nicht aus, könnte sich der Fachkräftemangel vergrößern. Foto: Christoph Schmidt

Berlin (dpa) - Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele,hat an die Unternehmen appelliert, bei der Ausbildung nichtnachzulassen. «Nach der Pandemie ist der Fachkräftemangel genausowieder da wie vorher - und kann sich zu einer immer schlimmerenWachstumsbremse entwickeln», sagte er dem RedaktionsnetzwerkDeutschland.

«Mein Appell an große und kleine Unternehmen ist: Bildensie bitte aus!» In diesem Jahr erwarte die Bundesagentur noch keinen«Corona-Jahrgang» bei den Auszubildenden-Zahlen. Die Vermittlung inAusbildung verzögere sich zwar, aber sie funktioniere, erklärteScheele.

«Für das kommende Jahr machen wir uns, ehrlich gesagt,größere Sorgen.» Denn: «Die Betriebe melden zurückhaltenderAusbildungsstellen und Praktika.» Zudem hänge die Berufsorientierungan den Schulen davon ab, dass die Schulen die Berater in der Pandemieeinließen.

© dpa-infocom, dpa:201109-99-268587/7

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