Di., 21.08.2018

Mode Erfrischt durch den Sommer – so ist für Wohlgeruch gesorgt

Mode: Erfrischt durch den Sommer – so ist für Wohlgeruch gesorgt

Selbstgemacht oder gekauft - mit wohltuenden Aromen lässt sich die Sommerhitze deutlich besser aushalten. Foto: Colourbox.de

Die Temperaturen steigen auf 30 Grad und mehr – und nicht überall ist eine Klimaanlage vorhanden. Kein Wunder dass der Körper auf ganz natürliche Weise mit Schwitzen reagiert. Das ist der normale Prozess, den der Körper zur Kühlung benötigt. Von den meisten wird das Schwitzen als unangenehm empfunden. Es entstehen unschöne Schweißflecken unter den Achseln. Nicht zu vergessen der unangenehme Geruch, der in vielen öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln stört. 

Wie kommt es zu unangenehmen Gerüchen im Sommer?

Was viele nicht wissen ist, dass Schweiß an sich geruchlos ist. Der gesamte Körper ist mit zwei bis drei Millionen Schweißdrüsen durchzogen. Interessant ist, dass sich die meisten davon auf den Fußsohlen befinden. Daher ist in diesem Körperbereich besonders für Hygiene zu sorgen. Selbst bei völliger Ruhe und angenehmen Temperaturen werden zwischen einem halben und einem Liter Schweiß pro Tag abgegeben. Diese Flüssigkeit ist an und für sich geruchlos. Warum dennoch oft unangenehme Gerüche entstehen, liegt an den zahlreichen Stoffwechselprodukten, die im Schweiß enthalten sind. Dazu zählen Mikroorganismen, Sexualhormone und Fettsäuren. Auch wenn übermäßiges Schwitzen lästig ist, es erfüllt wichtige Aufgaben:

  • Kühlung
  • Ausgleich des Mineralstoffhaushalts
  • Immunabwehr
  • Schwitzen erzeugt einen Säureschutzmantel

Verhindern kann man das Schwitzen zwar nicht, dennoch kann man für die Hemmung unangenehmer Gerüche sorgen. Für unterschiedliche Typen gibt es nunmehr auch wirkungsvolle Deos, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Wie wirken Deos?

Rosenblüten, maskuliner Duft oder lieber Lavendel? Die Auswahl an Deoprodukten ist enorm. Man kann sich nicht nur zwischen unzähligen Duftnoten, sondern auch zwischen verschiedenen Applikationsformen entscheiden: die Sprühflasche und der Roll-On zählen zu den beliebtesten davon. Zum Einsatz kommen unterschiedliche Stoffe. Bakterienhemmende Mittel stoppen wie der Name schon sagt die Bildung von Bakterien, die für unangenehme Gerüche verantwortlich sind. Zwar ist man bei der Verwendung dieser Produkte von unangenehmen Ringen in der Achselhöhle nicht gefeit, allerdings hält der Duft zumindest für einige Zeit. Sogenannte Antitranspirante sollten verhindern, dass sich Schweiß überhaupt bildet. Dabei treten Aluminiumverbindungen in die Poren der Haut ein und verengen diese. Untersuchungen haben ergeben, dass nach dem Auftragen von Antitranspiranten 20 bis 60 Prozent weniger Schweiß gebildet wird. Kritiker bemängeln allerdings, dass die Auswirkungen auf die – wenn auch geringe – Aluminiumaufnahme nicht ausreichend erforscht sind. Als weitere Variante bei Deos kommen Geruchsüberdecker zum Einsatz. Darin sind Duftstoffe und Parfumöle enthalten. Ganz viele verschiedene Duftnoten von süßlich über herb bis erfrischend stehen zur Auswahl. Bei dieser Art des Deos wird die Schweißbildung jedoch ebenfalls nicht gehemmt, nur der Geruch wird überdeckt. Geruchsabsorber hingegen enthalten chemische Verbindungen, die Geruchsstoffe einhüllen und somit verhindern, dass unangenehme Gerüche an die Außenwelt dringen. Zur Auswahl im Internet und in den Drogeriemärkten steht darüber hinaus noch Talkum Puder. Sie absorbieren Feuchtigkeit und verhindern somit auch nasse Flecken unter den Achseln oder an anderen Körperstellen. Der Puder ist auch optimal geeignet, um Schweißfüße zu bekämpfen. Für welche Variante man sich entscheidet, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Kleine Roll-Ons lassen sich schnell zwischendurch verwenden und finden in jeder Handtasche Platz. Auch kleine Sprayflaschen sind zum Mitnehmen gut geeignet.

Deos selbst machen

Im Supermarkt und in den Drogerien gibt es unzählige Deos zu kaufen. Es ist jedoch auch gar nicht so schwer, selbst für wohlriechende Deos zu sorgen. Mit den richtigen Zutaten und ein wenig Geschick kann man sich Deos in Kürze zu Hause selber machen. Hier einige Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Deo in der Sprühflasche

Für eine kleine Sprühflasche mit rund 100 Milliliter Inhalt lässt man 100 Milliliter Wasser aufkochen und kühlt es danach auf unter 50 Grad ab. Dann rührt man ungefähr 2 Teelöffel Natron hinein. Für den guten Duft verwendet man 8 bis 10 Tropfen ätherisches Pflanzenöl (Pfefferminze oder Lavendel) und 2 Tropfen Teebaumöl. Danach kommt die Mischung in eine Sprühflasche und schon darf man sich über erfrischenden Duft freuen

  • Duftendes Trockendeo

Dazu mischt man einfach 1 Esslöffel getrockneten Rosmarin mit 20 Gramm Natron, gibt 2 Tropfen ätherisches Rosmarinöl dazu und bewahrt die Mischung nach gründlichem Umrühren in einem Schraubglas auf. Bei Bedarf reibt man ein wenig von dem Pulver unter die Achseln

  • Schnelle Deocreme

Dafür schmilzt man 4 Esslöffel Kokosöl bei niedriger Temperatur, rührt 3 Esslöffel Pfeilwurzelmehl, 2 Esslöffel Natron, 15 Tropfen Pfefferminz- und 2 Tropfen Teebaumöl ein und lässt sie abkühlen. Kurz bevor die Mischung fest wird, in einen Tiegel füllen und sich bei Bedarf damit erfrischen

Egal ob man sich für ein fertiges Deo oder für das Selbermachen entscheidet, mit wohltuenden Aromen lässt sich die Sommerhitze deutlich besser aushalten.

Fazit

Egal ob man selbstgemachtes oder gekauftes Deo verwendet, wichtig ist die regelmäßige Anwendung. Die Schweißproduktion ist ein ganz natürlicher Prozess, die den Körper vor Überhitzung schützt. Bekämpfen kann man die unangenehmen Gerüche, die durch Mikroorganismen und Hormone im Schweiß entstehen.



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