Mo., 22.12.2014

Torismus Sylt im Winter: Entspannung, Ruhe, Abenteuer

Sylt kann auch im Winter eine Reise wert sein

Foto: colourbox.de

Die Tage werden immer kürzer, der Wind peitscht, es ist eisig kalt, und die Touristensaison auf Sylt neigt sich eigentlich dem Ende zu – oder eigentlich nicht. Denn auch im Winter ist der nördlichste Zipfel Deutschlands eine Reise wert. Jetzt herrscht in den Naturschutzgebieten eine vollkommene Ruhe, der „Blanke Hans“ tobt gegen die Klippen, und drinnen knistern die Kamine. Nur jetzt erlebt man die Insel der Schönen und Reichen einmal von einer ganz anderen Seite und kann trotzdem schlemmen, feiern und Abenteuer erleben.

Gesunder Kampf gegen die Naturgewalten

Im Winter ist Sylt vor allem eins: leer. Und gerade das macht den besonderen Charme der Insel zur kalten Jahreszeit aus, denn auf kilometerlangen Spaziergängen, bei denen man sich dick eingepackt den Wind um die Ohren pusten lässt, begegnet man häufig nicht einer Menschenseele. Es ist ruhig auf Deutschlands liebster Insel – alles, was man hört, ist der „Blanke Hans“, das Meer, das gegen die Klippen tost. Im Winter ist Sylter Luft wie Champagner – dies ist zwar ein Werbeslogan, aber irgendwie auch wahr. Nun tut das gesunde Reizklima besonders gut, befreit von kleinen Infekten und kribbelt bei jedem Atemzug angenehm in der Lunge. Und doch muss der Winterurlaub auf Sylt nicht einsam werden: Vor allem am Strömwai in Kampen, umgangssprachlich auch gerne Whiskey-Meile genannt, finden nun die besten Partys des Jahres statt, zum Beispiel im „Pony Club“ oder im „Club Rotes Kliff“.

Wilde Friesenromantik am knisternden Kamin

Wem der Sinn ein bisschen mehr nach Gemütlichkeit steht, der findet diese beispielsweise in der „Kupferkanne“ in Kampen, einem verwinkelten, niedlichen Café mit wunderschönem Meerblick und riesigen Torten. Etwas luxuriöser wird es im Restaurant vom Hotel Miramar in Westerland – hier überzeugt das Fünf-Sterne-Haus mit edlen Speisen, erlesenen Weinen und einem stilvollen Ambiente. Das Hotel an der Promenade von Westerland gehört zu den bekanntesten Gebäuden auf Sylt. Wilde Friesenromantik gibt es hingegen am knisternden Kamin in der „Sturmhaube“ in Kampen mit Blick auf Strand, Dünen und Meer. Und wer nebenbei auch noch ein kleines Abenteuer erleben möchte, geht ins Sylt Aquarium. Immer samstags bietet dieses gemeinsam mit dem Restaurant „49er Aldente“ ein Dinner direkt vor der Scheibe des Haifischbeckens an. Ebenso spannend ist der Besuch im Erlebniszentrum Naturgewalten in List. Dieses ist 365 Tage im Jahr geöffnet und lässt sich im Winter in Ruhe erkunden. So erleben die Besucher zum Beispiel im Sturmraum, wie sich Windstärke neun anfühlt, lernen, wie Wellen entstehen und warum Kegelrobben mit weißem Fell auf die Welt kommen.

Von 180 auf 50 – entspannt durch den Winter

Entspannung finden Syltbesucher im Winter in einem der vielen Wellnesshotels auf der Insel. Was gibt es schöneres, als in der knisternden Sauna zu sitzen und sich danach draußen in der kalten Meeresluft abzukühlen? Sowieso sind im Winter die Sylt-Gäste entspannter „vielleicht, weil sie kein großes Programm durchziehen, vielleicht, weil sie den Strand für sich alleine haben. Auf jeden Fall fährt man hier von 180 auf 50 runter“, so Walter Körnig vom Erlebniszentrum Naturgewalten.



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