Mi., 25.03.2015

Tourismus Abwechslungsreiche Radtouren durch Europa

Tourismus : Abwechslungsreiche Radtouren durch Europa

Für eine Radtour durch Europa muss man richtig ausgestattet sein. Foto: Foto Model: Colourbox.de

Immer mehr Menschen entdecken es für sich: Radfahren ist nicht nur eine praktische Möglichkeit, sich im Alltag fortzubewegen, da man zugleich Kosten sparen, die Umwelt schonen und etwas für seine Bewegung tun kann. Aber auch als Freizeitaktivität bietet das Radfahren viele Vorteile.

Auf Radtouren kann man nicht nur seine Ausdauer beleben, man hat auch die Möglichkeit, die Natur auf eine ganz besondere Weise zu erleben: Man kann Strecken befahren, die mit dem Auto nicht erreichbar sind und die zu Fuß zu weit gewesen wären. Ob Tages- oder Mehrtagestour, ob allein oder in der Gruppe, Deutschland und seine Nachbarländer bieten sehr abwechslungsreiche Radwege.

Ein Tipp nicht nur für Hauptstädter ist etwa der Radfernweg Berlin-Usedom. Erst seit acht Jahren eröffnet führt der Weg vorbei an vielen Seen und Wäldern, die gerade im Sommer für Schatten sorgen. Von Berlin aus geht es nach Brandenburg, vorbei an kleineren Städten der Uckermark und weiter nach Mecklenburg-Vorpommern und seiner Seenplatte, bis schließlich die Ostseeinsel erreicht wird.

Spannende Radwege außerhalb Deutschlands

Sehr geeignet für Frankreich-Liebhaber ist auch der Loire-Radweg, der auf etwa 100 km von Blois bis Tours führt. An sich umfasst der Loire-Weg über 800 km, doch der hier genannte Abschnitt gehört zu einem der schönsten Strecken am größten französischen Atlantik-Strom entlang. Der Weg bietet verschiedene Schwierigkeitsgrade an und ist daher für jeden Fahrer geeignet. Zudem führt er vorbei an zahlreichen Schlössern und bietet ein wunderbares Panorama auf das Loire-Tal.

Auch die Nachbarländer Österreich, etwa mit dem beliebten Machlandradweg, oder die Schweiz mit ihrer Seen-Route vom Bodensee bis zum Thunersee bieten für Radfahrer tolle Möglichkeiten. Doch kann sich auch ein etwas weiterer Ausflug lohnen, um einmal ganz andere Landschaften und Orte bewundern zu können. Ein echter Geheimtipp ist z.B. der Alentejo Radweg durch Portugal. Die Tour durch den Süden Portugals führt nicht nur an einer Reihe von alten Burgen und Kirchen vorbei, sondern auch durch Städte wie Évora, das aufgrund seiner römischen und arabischen Vergangenheit UNESCO-Weltkulturerbe ist. Sicherlich sind Radtouren durch Portugal, Spanien oder Südfrankreich aber am ehesten im Herbst oder Winter geeignet. 

Die richtige Vorbereitung in das A und O

Egal ob in Deutschland oder weiter weg, ein paar Dinge gibt es vorbereitend für jede Strecke zu beachten. Man sollte z.B. immer kalkulieren, wie lange die Strecke ist und wie lange man daher, auch längere Pausen oder kleinere Pannen eingerechnet, in etwa dafür brauchen wird. Daran lässt sich dann bemessen, wie viel Gepäck man dabeihaben sollte. Hier gilt ganz klar: je weniger, desto besser, denn jedes Kilo erschwert das Radfahren und macht sich gerade bei längerem Fahrten bemerkbar. Neben genügend Proviant und der passenden Kleidung gehört auch immer ein Pannenset mit in die Ausrüstung, sowie eine Landkarte oder ein GPS. Eine ausführliche Liste steht hier zum Download bereit. 



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