Reisen
Die Rechte des Fluggastes bei Flugverspätungen und -annullierungen

Das Jahr 2017 ist schon fast 2 Monate alt. Dies ist die richtige Zeit, den Jahresurlaub in der Türkei, Spanien oder Griechenland zu planen, denn die verschiedenen Reiseanbieter gewähren noch Frühbucherrabatte. Die Reise ist schnell gebucht und die Zeit bis zu dem langersehnten Urlaub und dem Einstieg ins Flugzeug vergeht schnell. Doch, was passiert, wenn sich der Flug verspätet oder annulliert wird?

Dienstag, 21.02.2017, 04:00 Uhr aktualisiert: 21.02.2017, 11:55 Uhr
Reisen : Die Rechte des Fluggastes bei Flugverspätungen und -annullierungen
Foto: Colourbox.de

Versorgungsleistungen und Entschädigungszahlungen bei Flugverspätung und -annullierung

Flugverspätungen und -annullierungen können vorkommen, daher ist es nützlich zu wissen, dass der Fluggast in diesen Fällen unter bestimmten Voraussetzungen seine Rechte geltend machen kann. Die Verordnung VO (EG) 261/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates regelt die Möglichkeiten der Fluggäste im Falle einer Nichtbeförderung, Annullierung oder großen Verspätung. Diese Verordnung gilt für innereuropäische Flüge und für Flüge, deren Start oder Ziel sich innerhalb der EU befindet. Demnach steht dem Fluggast ab einer Verspätung von zwei Stunden eine Versorgungsleistung beispielsweise in Form eines Lunchpaketes zu. Bei einer Verspätung von mehr als drei Stunden kann der Fluggast eine Entschädigung abhängig von der Flugstrecke bis zu 600 EUR geltend machen. Voraussetzung für diesen Entschädigungsanspruch ist, dass die Airline die Verspätung zu verantworten hat. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn das Flugzeug einen technischen Defekt vor dem Start aufweist. Auch bei einer Flugannullierung hat der Fluggast verschiedene Rechte. Dabei kann er sich beispielsweise den Preis für das Flugticket in voller Höhe erstatten lassen oder er lässt sich eine alternative Beförderung anbieten. Diese Regelung gilt ebenfalls für Pauschalreisen. Weiter kann der Fluggast auch hier eine Entschädigungszahlung fordern , wenn die Airline die Annullierung nicht zu vertreten hat, was beispielsweise bei einem Streik des Bodenpersonals der Fall ist, und der Fluggast weniger als 14 Tage vor Reiseantritt von der Annullierung Kenntnis erlangt hat. Erfährt der Fluggast erst am Flughafen von der Annullierung, stehen ihm auch hier wie bei der Verspätung Versorgungsleistungen zu. Sollte der Fall einer Verspätung oder Annullierung eines Fluges eintreten, können verschiedene Unternehmen wie https://www.flightright.de/ bei der Durchsetzung der Ansprüche gegen die Airline helfen. Hier hat man vorab die Möglichkeit einen eventuellen Anspruch mit Hilfe von Flugnummer und Datum des Fluges zu prüfen. Ist ein Anspruch entstanden, helfen die Anwälte, die sich bei diesen Unternehmen engagieren, diesen Anspruch gegen die Airline geltend zu machen.

Keine verlorene Zeit, aber Geld zurück

Im Falle einer Verspätung oder Annullierung bekommt man zwar die verlorene Zeit nicht zurück, aber man kann Geld zurückerhalten oder wenigstens ein kleines Lunchpaket. Für die Nutzung der Services der Unternehmen, welche die Fluggastrechte für jeden Einzelnen durchsetzen, besteht zudem kein Risiko, da man nur im Falle der Zahlung von der Airline den Service zahlen muss.

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