Reise
Urlaub in New York – attraktiv wie nie zuvor

Die Skyline von New York ist ikonisch wie wohl keine zweite auf dem Erdball – obgleich sie sich merklich verändert hat. Zum Beispiel steht dort, wo einst die imposanten Twin Towers in den Himmel ragten, heute das nicht minder imposante One World Trade Center. Aber auch abseits der Wolkenkratzer Manhattans verändert sich die Weltstadt – und ist mehr denn je eine Reise wert.

Freitag, 13.10.2017, 04:40 Uhr
Reise: Urlaub in New York – attraktiv wie nie zuvor
Foto: Colourbox.com

Weniger Touristen, günstigerer Urlaub

Das liegt paradoxerweise auch daran, dass die USA bei Urlaubern als Reiseziel derzeit längst nicht mehr so attraktiv sind, wie sie es einmal waren. Grund dafür sind vor allem die verschärften Einreisebedingungen und Kontrollen seit Amtsantritt der Trump-Administration. Das geht mittlerweile sogar soweit, dass man beim Ausfüllen der ESTA-Einreisegenehmigung, die eine Art „Visum Light“ für kurze USA-Reisen darstellt, seine Social-Media-Accounts offenlegen soll – ein Umstand, der viele Reisende dazu veranlasst, sich alternative Urlaubsziele zu suchen.

Wer das aber als notwendiges Übel betrachtet, kann sich freuen: Durch die gesunkene Nachfrage sind Flugtickets günstiger als sonst, und selbst an touristischen Hotspots herrscht teilweise ein Überangebot an verfügbaren Schlafstätten: Selbst im Herzen Manhattans sind Zimmer in guten Hotels derzeit günstig zu haben .

New York von oben …

Das bedeutet, dass man für dasselbe Geld deutlich länger am Big Apple bleiben kann als sonst. Es lohnt sich, diese Möglichkeit zu nutzen, schließlich kann man New York innerhalb weniger Tage kaum komplett erkunden – es gibt nun einmal mehr zu sehen als nur die Freiheitsstatue oder das Empire State Building. Letzteres kommt übrigens besonders gut zur Geltung, wenn man es von der Aussichtsplattform des Rockefeller Centers, „Top of The Rock“ genannt, betrachtet. Nirgends findet man einen besseren Blick auf das 1931 fertiggestellte Wahrzeichen New Yorks.

Noch höher hinaus geht es beim One World Observatory, der Aussichtsetage des eingangs erwähnten One World Trade Centers. In gerade einmal 47 Sekunden wird man per Aufzug in den 102. Stock auf 380 Meter Höhe befördert – von dort aus liegt Ostküstenmetropole dem Betrachter buchstäblich zu Füßen.

… und von unten

Aus der Vogelperspektive gibt es natürlich auch viel Glas und Beton zu sehen – aber ebenso überraschend viel Grün. Zwar kann New York einer grünen Vorzeigemetropole wie Singapur mit seinen vertikalen Gärten nicht das Wasser reichen, trotzdem gibt es auch in unmittelbarer Nähe der Häuserschluchten überraschend viel Platz für Natur. Die größte und bekannteste grüne Oase Manhattans ist zweifelsohne der etwa 3,5 Quadratkilometer große Central Park.

Längst mehr als nur ein Geheimtipp ist aber eine andere Grünanlage, nämlich die High Line. Dabei handelt es sich um eine stillgelegte Hochbahntrasse, die eigentlich abgerissen werden sollte – bis findige Anwohner eine Nutzung als Parkanlage anregten . Heute ist die High Line ein echter Menschenmagnet, der sowohl von Einheimischen als auch von Touristen gern besucht wird. Da kommt es ganz recht, dass aktuell ein paar Urlauber weniger die Reise nach New York wagen – denn weniger Touristen bedeuten eben auch mehr Platz auf der High Line.

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