Reise
Einmal rund um Island unterwegs

Island ist wohl eines der exotischsten und faszinierendsten Reiseziele in Europa. Seine Lage ganz im Norden des Kontinents, halb auf der amerikanischen und halb auf der eurasischen Kontinentalplatte gelegen, macht das Land zu einem ganz besonderen Reiseziel, in dem die Natur im Vordergrund des touristischen Interesses steht. 

Montag, 23.10.2017, 04:51 Uhr aktualisiert: 23.10.2017, 13:01 Uhr
Reise: Einmal rund um Island unterwegs
Foto: Iurie Belegurschi / Guide to Iceland

Auf der Ringstraße, die einmal rund um die gesamte Insel führt, sind die meisten Besucher zumindest während eines Teils ihrer Reise unterwegs. Sie ist ideal, um einen Großteil der isländischen Hauptattraktionen auf einer Rundreise im wahrsten Sinne des Wortes miteinander zu verbinden. Die meisten Urlauber entscheiden sich dafür günstige Mietwagen in Island anzumieten und die Reise auf eigene Faust zu unternehmen, denn in Island ist das Fahren wegen sehr geringen Verkehrsaufkommens angenehm und unbedenklich.

Sehenswertes auf der Vulkaninsel

Die meisten Reisen in Island beginnen wohl am internationalen Flughafen von Keflavik einige Kilometer südlich der Hauptstadt Reykjavik. Von dort aus sind es nur wenige Kilometer bis zum Thingvellir Nationalpark, wo die beiden Kontinentalplatten sichtbar aufeinandertreffen und wo sich vor vielen hundert Jahren bereits die Häuptlinge Islands zusammen gefunden haben, um über die Geschicke des Landes zu beraten. Auch der berühmte Gulfoss Wasserfall befindet sich hier in der Nähe. Weiter östlich entlang der südlichen Ringstraße gelangt man dann zu verschiedenen Wasserfällen sowie schließlich zum Strand von Vik. Ganz im Osten der Insel liegen verschiedene Gletscher und Vulkane , die zu tollen Wanderungen einladen. Man kommt im Süden Islands auch am Eyjafjallajökull vorbei, dem Vulkan, der es bereits geschafft hat, den gesamten europäischen Flugverkehr für Wochen lahm zu legen und dessen Name für jeden Nichtisländer beinahe unaussprechlich ist.

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Foto: Iurie Belegurschi / Guide to Iceland

Wie auf einem fremden Stern

Im Nordosten der Insel Island befinden sich weitere berühmte Naturlandschaften. Sehr sehenswert ist das vulkanisch geprägte Gebiet Dimmuborgir, von dem behauptet wird, dass hier Trolle und Elfen leben. Die erkalteten Lavamassen haben hier einzigartige Gesteinsformationen hinterlassen und der Besucher fühlt sich fast wie auf einem fremden Stern. Ähnlich geht es den meisten Besuchern Islands, wenn sie sich das Geysirfeld Namaskard anschauen. Hier hat man die Möglichkeit, zwischen blubbernden Schlammlöchern, nach Schwefel riechenden Dampfschwaden und kleinen Geysiren umher zu wandern. Hobby-Fotografen kommen hier besonders auf ihre Kosten, denn das Farbschauspiel, das Schwefel und andere Mineralien auf dem Boden hinterlassen, ist einfach faszinierend. Selbstverständlich lassen sich von überall ausgehend von der Ringstraße auch Wanderungen und Ausflüge ins Landesinnere unternehmen. Je nach Jahreszeit liegt aber auf den Bergen und Vulkanen im Zentrum der Insel hoher Schnee.

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Foto: Iurie Belegurschi / Guide to Iceland

Zauberhaftes Reykjavik

Die Hauptstadt Reykjavik hat ihren ganz eigenen Charme. Verglichen mit Paris oder Berlin ist sie winzig, aber sie hat ihr eigenes Flair. Die Gebäude sind teils traditionell, teils sehr modern. Die Menschen in Reykjavik sitzen schon bei Temperaturen über 10 Grad Celsius im Freien und genießen die Wärme, während den meisten Besuchern noch ziemlich kühl ist. Im Hafen von Reykjavik kann man Bootsausflüge zur Walbeobachtung buchen. Je nach Jahreszeit sieht man verschiedene Arten von Walen und Delfinen sowie die putzigen Papageientaucher, die vor der Küste auf kleinen Inseln zu Hauf leben und nisten.

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