Fahrplanmäßig
Bahnreisende zur Zeitumstellung eine Stunde länger unterwegs

Wer zur Zeitumstellung in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Zug sitzt, muss mit einer längeren Reisezeit rechnen. Denn die Deutsche Bahn lässt ihre Fernverkehrszüge eine einstündige Pause einlegen.

Montag, 22.10.2018, 10:56 Uhr aktualisiert: 22.10.2018, 11:02 Uhr
Fernverkehrszüge machen zur Zeitumstellung einen einstündigen Halt auf einem Bahnhof. Reisende sind dadurch dem Fahrplan entsprechend, aber insgesamt länger unterwegs.
Fernverkehrszüge machen zur Zeitumstellung einen einstündigen Halt auf einem Bahnhof. Reisende sind dadurch dem Fahrplan entsprechend, aber insgesamt länger unterwegs. Foto: Andreas Arnold

Berlin (dpa/tmn) - Bahnreisende sind in der Nacht der Umstellung auf die Winterzeit eine Stunde länger unterwegs. In der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober werden die 16 nachts verkehrenden Fernverkehrszüge an einem geeigneten Bahnhof eine Stunde anhalten, wie die Deutsche Bahn erläutert.

Durch die Pause sollen Reisende ihre Ziele fahrplanmäßig erreichen - und morgens nicht eine Stunde zu früh. Zur Umstellung von Sommer- auf Winterzeit in der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober werden die Uhren um 3.00 Uhr nachts auf 2.00 Uhr zurückgestellt.

S-Bahnen, die auch nachts in Betrieb sind, werden nach Angaben der Bahn in der doppelten Stunde von 2.00 bis 3.00 Uhr jeweils zweimal fahren. Eine Ausnahme ist den Angaben zufolge München: Dort fahren die Bahnen nur einmal und nicht in der zusätzlich gewonnenen Stunde. Die Bahn stellt rund 17.000 Uhren an den Bahnhöfen in Deutschland um.

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