Test
Lageverstellriemen an Tagesrucksäcken sind nützlich

In einen Tagesrucksack passt alles, was man für eine mehrstündige Wanderung braucht. Ein Test zeigt, dass man beim Kauf auf das Vorhandensein von Lageverstellriemen achten sollte.

Freitag, 10.05.2019, 12:29 Uhr aktualisiert: 10.05.2019, 12:36 Uhr
Die Rückenkonstruktion eines Tagesrucksackes sollte stabil sein.
Die Rückenkonstruktion eines Tagesrucksackes sollte stabil sein. Foto: Wolfgang Kumm

Nürnberg (dpa/tmn) - Tagesrucksäcke mit 18 bis 25 Liter Volumen eignen sich für viele Wanderungen. Ein Detail, über das die meisten größeren Rucksäcke verfügen, ist auch bei den kleinen Modellen nützlich: der Lageverstellriemen.

Er verbindet den Schulterträger mit dem Rucksack, erklärt die Zeitschrift «Alpin»», die Modelle für den «alpinen Allround-Bereich» getestet hat.

Zieht der Wanderer den Riemen fest, wird der eigentliche Packsack des Rucksacks näher an den Körper herangezogen. Das sorgt bei mehr Gewicht für einen besseren Sitz. Andersherum lässt sich der Riemen bei wenig Ausrüstung lockern, der Packsack entfernt sich etwas vom Körper - so wird der Rücken belüftet. Im Test hatten jedoch nur vier von zehn Tagesrucksack-Modelle einen solchen Lageverstellriemen.

Ein Tagesrucksack wird in der Regel mit maximal sechs bis acht Kilo beladen. Die Rückenkonstruktion sollte stabil sein. Zusätzliche Taschen sind meist praktisch. Doch nicht jede aufgesetzte Fronttasche lässt sich wirklich nutzen, wenn der Rucksack vollgepackt ist (Ausgabe 6/2019).

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