Gesperrte Straßen
Waldbrand auf Gran Canaria noch nicht unter Kontrolle

Auf der Urlaubsinsel Gran Canaria wütet seit wenigen Tagen ein Waldbrand. Noch konnten die Flammen nicht unter Kontrolle gebracht werden. In welchen Ortschaften die Gefahr am größten ist.

Dienstag, 13.08.2019, 12:58 Uhr aktualisiert: 13.08.2019, 13:02 Uhr
Rauch steigt über die Berge von Gran Canaria auf. Der seit dem Wochenende wütende Waldbrand ist noch nicht unter Kontrolle.
Rauch steigt über die Berge von Gran Canaria auf. Der seit dem Wochenende wütende Waldbrand ist noch nicht unter Kontrolle. Foto: ---

Las Palmas (dpa) - Der seit dem Wochenende in den Bergen der spanischen Urlaubsinsel Gran Canaria wütende Waldbrand ist noch nicht unter Kontrolle. In der Nacht zum Montag (12. August) seien Hunderte weitere Menschen in Sicherheit gebracht worden, teilte der Notfalldienst der Kanarenregierung auf Twitter mit.

Bereits am Sonntag waren mehrere Ortschaften evakuiert worden. Starke Winde fachten die Flammen immer wieder an und trieben das Feuer voran, berichteten örtliche Medien. Ein 55-Jähriger könnte das Feuer am Samstag möglicherweise durch Unvorsichtigkeit bei Schweißarbeiten ausgelöst haben. Er sei von der Polizei vorläufig festgenommen worden, hieß es.

Welche Gemeinden betroffen sind

«Das Feuer ist weiter auf eine Fläche von 1000 Hektar begrenzt, aber es ist weder unter Kontrolle noch stabilisiert», schrieb die Zeitung «El Mundo» . Besonders betroffen waren die Gemeinden Tejeda, Artenara und Gáldar südwestlich der Hauptstadt Las Palmas. Auch mehrere Straßen der Insel mussten wegen des Feuers und des Rauchs gesperrt werden. Touristen an den Stränden der auch bei Deutschen beliebten Insel vor der Nordwestküste Afrikas waren von dem Brand nicht betroffen.

Dutzende Waldbrände in Griechenland

Nach wochenlanger Dürre und bei starken Winden sind in Griechenland erneut Waldbrände ausgebrochen. Am schlimmsten sei die Lage auf der Insel Euböa und in der Region um die Stadt Theben nördlich der griechischen Hauptstadt Athen, teilte die Feuerwehr am Dienstag (13. August) mit. Löschhubschrauber und Flugzeuge seien seit dem frühen Morgen im Einsatz, um die Brände unter Kontrolle zu bringen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr im Rundfunksender Skai. Verletzte habe es zunächst nicht gegeben.

Rauchschwaden und starker Brandgeruch waren auch in Athen, etwa 90 Kilometer südlich des Brandherdes, wahrzunehmen, wie Zeugen berichteten. Ein großer Brand tobte auch auf der Touristeninsel Zypern. Im Juni 2018 waren bei schweren Waldbränden nahe Athen mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen.

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