Reisen
Familienurlaub genießen - so ist jeder erholt!

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, und damit meinen wir nicht die Planung: Meistens kommen Familien gestresste raus dem Urlaub zurück, als sie in die Ferien gefahren sind. Lange Autofahrten, ungewohnte Ernährung und Zeitverschiebung stressen Eltern und Kinder. Die Eltern sind außerdem bemüht, aus dem kurzen, teuren Jahresurlaub das Maximum an Erholung zu kitzeln. Die Folge: viel zu viel Programm. Was tun?

Samstag, 01.02.2020, 11:07 Uhr aktualisiert: 01.02.2020, 11:10 Uhr
Reisen: Familienurlaub genießen - so ist jeder erholt!
Foto: Colourbox.de

Der Stress fängt vor allem für Mütter und Väter schon mit der Planung an. Die einen wollen Meer, die anderen Berge, für die Kinder müssen Spielplätze und Fun-Parks drin sein. Vielleicht noch ein paar Städtetouren für die Kultur, und dann sollte auch Sport dabei sein. Wie bringt man das alles unter einen Hut, wenn man dann auch noch kurze Anfahrtszeiten will? Vom Packstress für die Mama ganz zu schweigen...

Familien sind gemeinsam stark - und stemmen die Planung gemeinsam

Ob es das Hotel oder doch das Ferienhaus mit Selbstversorgung wird, ist am Ende sogar egal. Denn wichtig ist, dass alle in der Familie die Entscheidung mittragen. Wenn die Kinder gerne die Freiheit wollen, auch abends und frühmorgens laut zu toben, ist das Hotel eher nicht geeignet. Dann sollte aber auch klar sein, dass die Hausarbeit von Einkaufen und Kochen über Betten beziehen bis hin zur Endreinigung nicht an der Mama hängen bleiben darf. Umgekehrt dürfen sich Mama und Papa natürlich auch das Hotel mit eigener Sauna und Poolanlage wünschen, wenn die Kinder trotzdem ihre Tage am Strand bekommen.

Der Familienurlaub sollte von allen Familienmitgliedern gemeinsam geplant werden. Nur so ist es möglich, alle Interessen unter einen Hut zu bringen. Wenn sich die Kinder mit zwei Stadtbesichtigungen und einem Museum abfinden können, werden die Eltern natürlich auch gerne den Eintritt für den Freizeitpark locker machen und sich in die Achterbahn verschleppen lassen. Das ist anstrengend in der Planungsphase, garantiert aber am Ende für jeden einen entspannten und schönen Urlaub - und das auch noch im Kreis der Familie.

Urlaub heißt Zeit haben

Natürlich sind ein Aktivurlaub, ein Abenteuerurlaub oder eine Kulturreise tolle Erlebnisse. Es spricht auch nichts dagegen, die zwei Wochen  Urlaub mit einem Segeltörn durch das Ijsselmeer zu verbringen, in Norwegen mit dem Kanu die Fjorde zu erkunden oder sich Patagonien mit dem Rad zu erschließen. Aber bitte nicht mit Stress und Zeitdruck! Urlaub soll Erholung bieten , und dafür braucht der mensch Zeit. Bevor eine Etage nach der anderen unter Druck abgehandelt wird, sollte man vielleicht doch mal lieber einen Tag lang im Base-Camp Mensch-ärger-Dich-nicht oder Canaster spielen. Stadtbesichtigungen sind toll, aber wir machen uns doch alle über die asiatischen Touristen lustig, die Europa an einem langen Wochenende "erleben" und in vier Tagen die zwölf wichtigsten Städte abklappern ... Zeit haben bedeutet auch, vor und nach der Reise genug Zeit für Vor- und Nachbereitung und Akklimatisierung einzuplanen. Nur so gelingt das Abschalten beziehungsweise der ruhige Schritt zurück in den Alltag. Sind Zeitverschiebungen und andere Klimazonen im Spiel, ist das umso wichtiger. Und zwar vor allem für die Erwachsenen!

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