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Radfahren in Münster: Das sind die schönsten Touren

In der deutschen Stadt Münster gibt es mehr Fahrräder als Einwohner - um genau zu sein: doppelt so viele. Zudem befindet sich am Münster Hauptbahnhof die größte Radstation Deutschlands. Hier gibt es 3.500 Stellplätze sowie einen Fahrradverleih, eine Fahrrad-Werkstatt sowie auch eine eigene Fahrrad-Waschanlage. Zudem können alle Sehenswürdigkeiten problemlos mit dem Rad erreicht werden. 

Freitag, 03.04.2020, 13:34 Uhr aktualisiert: 03.04.2020, 13:42 Uhr
Reisen: Radfahren in Münster: Das sind die schönsten Touren
Foto: unsplash.com

Auch einige der schönsten Themenrouten führen durch Münster. Somit ist es keine Überraschung, dass es sich hier um die  fahrradfreundlichste Stadt der Bundesrepublik  handelt.

Ganz egal, ob es Frühling, Sommer oder Winter ist. Das Stadtbild wird stets von zahllosen Radfahrern bestimmt. Die Radwege sowie die Beschilderungen sind auch derart vorbildlich, sodass man sich wirklich eingeladen fühlt, eine Runde mit seinem Rad zu drehen. Es ist nicht selbstverständlich, dass man sich in einer Großstadt so problemlos mit dem Rad fortbewegen kann. Zudem gibt es mit der „Promenade“, die rund um die Innenstadt führt, einen Fahrrad-Straßenring, den es in Europa kein zweites Mal gibt. Von hier können alle Orte innerhalb Münsters erreicht werden.

Wer also mit seinem Fahrrad oder auch Elektro Klapprad eine Radtour in Münster bzw. in der Umgebung von Münster plant, der wird begeistert sein, wie viele Möglichkeit hier zur Verfügung stehen.

Tipp: Die „Promenade“

In und auch rund um Münster gibt es ausgesprochen viele Radwege, sodass man sich zu Beginn vielleicht gar nicht entscheiden kann, welche Runde zuerst ausprobiert werden soll. Die „Promenade“, die Ringstraße für Fußgänger wie Radfahrer, die einmal rund um die Innenstadt von Münster führt, stellt jedoch das absolute Highlight dar. Besonders empfehlenswert, wenn man sich einmal einen Überblick über die Innenstadt verschaffen will.

Die relativ kleine Fahrradtour kann wunderbar mit einer um den Aasee führenden Rundtour kombiniert werden. Besonders Kinder werden diese Tour lieben, da es hier einen eigenen Radweg gibt, der keine großen Anstrengungen erfordert. Der Verlauf: Hauptbahnhof, Aasee, Schlossplatz sowie Hauptbahnhof. Die Länge - inklusive der Runde rund um den Aasee - liegt bei 10 Kilometer. Man benötigt um die 30 Minuten.

Die zweitägige Tour

Seit dem Jahr 2007 gibt es den Werseradweg als eigenständigen Radweg. Größtenteils verläuft der Radweg am gleichlautenden Fluss und sorgt für die Verbindung der Städte Rheda-Wiedensbrück mit Münster. Entlang der naturbelassenen Werse darf man sich über große Felder, Wäldchen wie Auenlandschaften freuen. Verbindet man den Werseradweg mit dem Emsradweg, so entsteht ein Rundkurs.

Da es sich um eine längere Tour handelt, ist es ratsam, eine Übernachtung einzuplanen. Entweder man sucht sich eine Unterkunft oder entscheidet sich für einen Campingplatz. Zu beachten ist, dass man im Rahmen der Tour nur an einem Campingplatz vorbeikommt, der direkt am Werseradweg liegt. Der Verlauf: Rheda-Wiedenbrück, Beckum, Ahlen, Münster-Gelmer. Hier legt man 116 Kilometer zurück. Die Tour dauert zwei Tage.

Die Handorfer Runde

Bei der Handorfer Runde geht es zu Beginn durch den Auwald auf Feld- wie Wiesenwege. Beim Rückweg kommt man übrigens zur Dyckburg-Kirche sowie zum Dortmund Ems-Kanal. Vom R1-Radweg, der kurz vor der Eisenbahnbrücke verlassen wird, geht es dann wieder in den Wald. Am Waldende ist die Randrunde fast schon wieder geschafft. Hier sind knapp 22 Kilometer zurückzulegen. Dafür benötigt man um die 100 Minuten.

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Der „Herzklabasterweg“

Hier darf man sich über eine gemütliche Runde freuen, die bis Albersloh führt. Dort angekommen, hat man sich eine Pause verdient. Tipp: Die Eisdiele sorgt für die notwendige Erfrischung - und Stärkung! In weiterer Folge fährt man auf der Landstraße Richtung Wolbeck. Vor Wolbeck wird der NSG Wolbecker Tiergarten, in dem aber keine Tiere daheim sind, durchfahren. Danach führt der Weg durch Wolbeck. Positiv fällt auf, dass hier kaum befahrene Straßen genutzt werden. Die Strecke ist rund 26 Kilometer lang. Dafür benötigt man in etwa zwei Stunden.

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