Mo., 29.02.2016

Preußen Münster Die Preußen als einzige nordrhein-westfälische Hoffnung in der 3. Liga

Preußen Münster : Die Preußen als einzige nordrhein-westfälische Hoffnung in der 3. Liga

Der Preußen-Adler Foto: Flickr

Das nordrhein-westfälische Bundesland ist mit den Fußballteams aus Dortmund und Gelsenkirchen und Köln mit durchaus prominenten Klubs im Oberhaus der deutschen Fußballbundesliga vertreten. Doch nicht nur die erste und zweite Bundesliga bietet attraktiven Fußball, sondern auch die dritte Spielklasse im deutschen Profifußball kann zweifelsohne einiges an Qualität aufweisen.

Während in der ersten Liga die Vereine aus allen Richtungen der Republik zusammentreffen, lässt sich in der dritten Spielklasse ein Trend erkennen, der darauf hindeutet, dass immer mehr Teams in dieser Liga aus dem Osten des Landes kommen, während immer weniger Teams aus den westlichen Bundesländern kommen. Diese Teams aus dem Osten, allen voran Dynamo Dresden, schlagen sich mitunter überdurchschnittlich gut und besetzen die oberen Ränge.

Die Hoffnung Nordrhein-Westfalens beruht folgerichtig einzig und allein auf Preußen Münster. Fortuna Köln als zweiter NRW-Vertreter wird wohl nicht mehr um den Aufstieg mitspielen. Momentan können sich die Preußen im oberen Drittel der Liga platzieren und haben noch die Möglichkeit, am Ende der Spielzeit das Treppchen zu erklimmen. Das Jahr 2016 begann mit zwei sehenswerten Siegen, die für Euphorie und Zuversicht sorgten. Jedoch wurden die Lobgesänge des neuen Trainers Horst Steffen, der nach der Freistellung des vorherigen Trainers Ralf Loose das Zepter übernahm, schnell von einem härteren Umgangston abgelöst. Jedoch handelt es sich hierbei beim SCP um Kritisieren auf recht hohem Niveau. Im noch jungen neuen Jahr holten die Preußen sieben Punkte, die im Vergleich zu den besten sechs Teams der Liga das viertbeste Ergebnis darstellen. Steffen sieht dennoch weiteren Verbesserungsbedarf: „Der Rückschlag war das Spiel in Würzburg“ legte der 48-jährige den Finger nach der 0:3 Pleite gegen die Franken in die Wunde.

Möglicherweise helfen die Neuzugänge bei einem versöhnlichen Saisonabschluss. Allen voran steht Stéphane Tritz in den Startlöchern, der zur laufenden Saison von Stade Brest in Frankreich zum SCP kam und seither in den Startlöchern steht. Der gelernte Außenverteidiger war bislang immer stets zur Stelle, wenn einmal Not am Mann vorlag, doch zu einem Startplatz hat es für den Franzosen unter Horst Steffen noch nicht gereicht. Eine Chance könnte jedoch auch darin bestehen, dass zum einen der Vertrag von Björn Kopplin und zum anderen von Felix Müller im Juni 2016 auslaufen, sodass sich hier im Falle einer Nichtverlängerung die Möglichkeit für Tritz auftut. „Ich will allerdings nicht auf eine solche Hintertür hoffen und ich bin fest überzeugt, dass ich auf dem Level der dritten Liga mithalten kann, wenn ich die Chance erhalte“ gibt sich der 29-jährige kämpferisch.

Abzuwarten bleibt also die Entwicklung der Spielleistung in der laufenden Saison bei SC Preußen. Mithilfe der Neuzugänge und mit dem neuen Trainer im Rücken bietet sich allerdings durchaus die Chance, dass Nordrhein-Westfalen auch in der dritten Spielklasse der Republik einen starken Repräsentanten stellen kann, der Ambitionen auf die oberen Ränge aufweist.

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