Sonderveröffentlichung

Getränkevermarkter aus Düsseldorf kreiert Karikaturenfamilie
Bei Sanpuro tanzen die Flaschen

Düsseldorf. Seit längerer Zeit schon kursiert eine Reihe schrägster Unterhaltungen durchs Internet. Darin findet man nicht etwa Dialoge von Zweibeinern vor – sondern von Standbehältnissen. Die Rede ist von Flaschen, Dosen und Tetra Paks, die sich über „ihre“ Probleme des Lebens unterhalten. Dabei zeichnet jedes Getränk seinen eigenen, ganz unverwechselbaren Charakter. Würde man nur die Dialoge hören, könnten Kenner der losen Serie wahrscheinlich schon die handelnden Figuren erraten: die hibbelige Brause, den saucoolen Wellness-Drink, oder auch den immerzu von irgendeiner tollen Sache säuselnden Saft.

Mittwoch, 16.10.2019, 13:07 Uhr aktualisiert: 17.10.2019, 13:23 Uhr
Getränkevermarkter aus Düsseldorf kreiert Karikaturenfamilie : Bei Sanpuro tanzen die Flaschen
Foto: Sanpuro

Cartoon-Idee aus dem Zufall geboren

Die Idee für diese liebenswerte Serie entsprang einem Gekritzel auf einem Notizblock, auf den einige Mitarbeiterinnen beim Aufräumen aufmerksam wurden. Wer die Zeichnung genau dort hinterließ, weiß Viktoria nicht. „Der oder die unbekannte Schöpferin hat es vielleicht als Skizze gebraucht, oder beim Telefonieren unterbewusst zur Aufrechterhaltung der Konzentration gemalt“ vermutet die 21jährige. Sie macht bei der Sanpuro Vertrieb GmbH eine Ausbildung und hat das ursprüngliche Gekritzel zu einer fertigen Zeichnung weiterentwickelt. „Manchmal sehe ich einen vielversprechenden Kern in etwas, und setze das unterbrochene Werk fort“, erzählt sie. Das anonyme Werk wurde die Vorlage für die heutige Figur der Brause. Zusammen mit ein paar Kolleginnen überlegte sie sich ein paar äußerliche Merkmale für die Figur und hängte die überaus „nervöse“ Brause, auf ein Blatt Papier gemalt, an ihren PC.

Aus einer Telefonnotiz wird ein Karikaturenoktett

Eine Brause alleine macht jedoch noch keinen Getränkehandel, und schon gar keine lebendige Karikaturenfamilie. Ein Mitarbeiter einer Werbeagentur, die für Sanpuro tätig ist, sah das Bild eines Tages beim Vorbeigehen am Büro der Auszubildenden und meinte, da müsste man mehr draus machen. Warum sollte die Brause nicht erklären, was sie immer so ängstlich und nervös mache? Sag’s dem Wasser, sag’s der Milch, und das Leben wird erträglicher. So ungefähr äußerte sich der Werbefachmann.

Bei Sanpuro war man zunächst skeptisch, ob man diese Idee weiterverfolgen sollte. Welchen Nutzen würde das ganze einbringen? Gibt es überhaupt Leute, die sich, außerhalb von Büchern, für Cartoons im Internet interessieren?

Doch der Ehrgeiz der Kreativabteilung von Sanpuro war gepackt. Eine Vielzahl von Getränken, das passte zum Unternehmen, und das künstlerische Talent ist durchaus vorhanden. Dabei sind Viktoria & Co. nebenbei gesagt gar keine Grafikerinnen, sondern machen eine Ausbildung in der Verwaltung.

Für die Mädchen ist es schön, dass sie ihr Hobby zumindest ein kleines Stück weit in ihren beruflichen Alltag unterbringen können. Und die 8 Protagonisten haben Erfolg: Pro Monat schauen sich ihre Karikaturen durchschnittlich 100 Leute an. Für eine so junge Idee ist das bereits viel.

Das Wasser ist der Held – Absicht?

Bei der Durchsicht der Charaktere der so unterschiedlichen Figuren fällt auf, dass die Wasserflasche eine Art „Alpha-Bottle“ darstellt. Ihr fallen immerzu Lösungen ein, sie ergreift das letzte Wort und ist in Dialogen immer größer als die anderen. Da Sanpuro sein Hauptgeschäft mit Mineralwasser für die Luxussparte unterhält, drängt sich die Frage auf: hat die Geschäftsführung da interveniert?

Sasan Ghiassi schmunzelt. Der freundliche Mann führt die Geschicke der Firma Sanpuro zusammen mit seiner Familie seit fast 10 Jahren. Nein, von seiner Seite aus habe es keine Vorgaben gegeben in diesem Projekt, sagt er. Die Mitarbeiterinnen hätten freie Hand gehabt dabei. Höchstens könne es sein, dass sich bei ihnen durch die tägliche Beschäftigung mit den Wasserprodukten von Sanpuro unterbewusst bereits eine Sichtweise etabliert hat, dass ohne H2O eben nichts geht.

Möglich zu glauben wäre es. Sanpuro setzt seit vielen Jahren auf das kühle Nass in Glasflaschen, und bietet Wasser auch als Wertanlage an. Das Interesse daran ist groß, viele Anbieter dafür gibt es nicht. Berühmte Gesichter wie der Fernsehkoch Sebastian Lege oder Hollywood-Schauspieler Vincent de Paul sprechen sich für eine Investition in Sanpuro aus. Angesichts schwindender Rohstoffe auf der Welt bedarf es im Grunde auch keiner Karikatur, um zu zeigen, welchen Stellenwert Wasser in unserer Gesellschaft einnimmt.

Linktipp:

In Zukunft wird man wahrscheinlich noch einiges über Sanpuro hören, lesen und sich anschauen können. In den folgenden Seiten finden Sie mehr über die Firma und natürlich ihre kreativen Köpfe.

Advertorial – was ist das?

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