Sonderveröffentlichung

Eine Checkliste hilft bei der Planung
Hochzeitsvorbereitungen

In Kürze beginnt die diesjährige Hochzeitssaison. Checklisten sind praktische Helfer, um den Überblick zu bewahren und keine wichtigen Punkte auf der To-do-Liste zu vergessen. Im Idealfall sind anstehende Erledigungen zeitlich geordnet. Ein Einblick in die Planung.

Freitag, 24.01.2020, 15:44 Uhr aktualisiert: 24.01.2020, 15:48 Uhr
Eine Checkliste hilft bei der Planung: Hochzeitsvorbereitungen
Foto: Pixabay.com

8 bis 12 Monate vor der Hochzeit

Die Liste der To-dos ist lang, wenn es darum geht eine Hochzeit zu organisieren. Das Festlegen von Hochzeitsdatum, Überlegungen zur Zeremonie und das Reservieren der Location zählen zu den ersten Punkten, die Paare angehen sollten. Beliebte Räumlichkeiten sind vielerorts ein Jahr im Voraus ausgebucht, an beliebten Tagen teilweise sogar zwei Jahre zuvor. Auch das Einholen von Angeboten von Bands, DJs, Catering-Services, Fotografen und Floristen sollte möglichst früh erfolgen, um sich die favorisierten Dienstleister zu sichern.

Wichtiges Auslagern

Paare, die die Suche nach der perfekten Lokalität und zuverlässigen Dienstleistern einem Profi überlassen möchten, sind mit einem Hochzeitsplaner gut beraten. Da es für diesen Beruf keine bindenden Inhalte für die Ausbildung gibt, gestaltet sich die Suche nach kompetenten Planungsexperten schwierig. Auf der Internetpräsenz des Bund deutscher Hochzeitsplaner e.V. können Interessenten seriöse Kontakte finden . Der Verein klärt auch über die Kosten für Hochzeitsplaner auf: Mit rund 50 bis 150 Euro pro Stunde ist zu rechnen.

Druckerzeugnisse organisieren

Auf die Gestaltung der Einladungen legen viele besonders großen Wert. Sie soll die Handschrift des Paares tragen und die geladenen Gäste auf das Fest einstimmen. Zudem ist sie ein wichtiges Instrument, um über wichtige Fakten zu informieren. Aufgrund günstiger Preise, schneller Lieferung und stilvoller Vorlagen erfreuen sich die Angebote von Online-Druckereien großer Beliebtheit. Eine vielfältige Auswahl vorgefertigter Designs, die nur noch mit persönlichen Texten und eventuell Fotos individualisiert werden müssen, präsentiert der größte deutsche Shop für personalisierbare Einladungskarten Wunderkarten. Dort können die Hochzeitseinladungen mit wenigen Klicks angepasst und bestellt werden. Auch kostenlose Musterkarten gehören zum Service. Für ein harmonisches Hochzeitsdesign werden Tisch- und Menükarten sowie Dankeskarten im gleichen Stil verwendet.

Spätestens sechs Monate vor der Trauung sollten die Einladungen bei den Gästen eingehen. Folgende Informationen dürfen darauf nicht fehlen:

  • Anlass
  • Namen des Paares
  • Tag und Ort der Hochzeit
  • Uhrzeit von kirchlicher / standesamtlicher Trauung
  • Adresse der Locations
  • Hinweise zu Übernachtungsmöglichkeiten, Dresscode, Ansprechpartnern für Rückfragen
  • Bitte um Rückmeldung (mit Stichtag) zur weiteren Planung

Ist ein Hochzeitstisch geplant, sollte der Hinweis hierzu bereits auf der Einladung zu finden sein, damit Gäste wissen, was sich das Paar wünscht. Gleiches gilt für Geldgeschenke oder Ähnliches.

Gästeliste und Kleid

Zur späteren Detailplanung der Feierlichkeit ist es ratsam schon jetzt eine ungefähre Gästeliste zu erstellen. Immerhin entscheidet die Personenanzahl über die Größe der Location und nimmt großen Einfluss auf das Budget. Auch die Suche nach dem Hochzeitskleid sollte nicht unnötig hinausgezögert werden, weil die Wartezeiten hinsichtlich Bestellungen und möglichen Änderungen nicht zu unterschätzen sind.

Standesamt und Kirche

Obwohl die Anmeldung auf dem Standesamt frühestens sechs Monate vor der Hochzeit möglich ist, lohnt es sich früher dort anzurufen. Vielerorts sind Reservierungen möglich. Während des Telefonats lässt sich direkt klären, welche Dokumente für die Anmeldung notwendig sind. Einiges ist womöglich zu beantragen. Wie hier am Beispiel Baden-Württemberg nachvollzogen werden kann, sind auch Onlineanträge zur Eheschließung denkbar. Die Anmeldung zu kirchlichen Eheschließungen sollte im Zeitraum zwischen acht und zehn Monaten vor der Feier erledigt werden. Während einer Besprechung mit Pfarrer beziehungsweise Theologen werden sämtliche Details zum Ablauf geklärt.

Wer bei Arbeitgebern Urlaub nehmen muss, darf das Einreichen nicht verpassen. Steht der Zeitraum fest, lässt sich die Hochzeitsreise planen.

6 bis 8 Monate bis zum großen Tag

Jetzt wird es Zeit sich um das Hochzeitsmenü zu kümmern. Falls die Location ohne gastronomische Versorgung gebucht wurde, sind Caterer zu beauftragen. Womöglich ist ergänzendes Zubehör wie Zelte, Stuhlhussen und gar Tische zu organisieren. Nicht zu vernachlässigen bei der Menü-Planung: besondere Bedürfnisse von Allergikern, Kindern und Menschen mit Lebensmittelintoleranz. Das Einbeziehen gilt als Zeichen der Wertschätzung und kommt bei Gästen immer gut an. Auch Termine mit Friseur und Kosmetikerin lassen sich vereinbaren.

Blumenschmuck für Braut und Location

bouquet-691862_1280
Foto: Pixabay.com

Brautstrauß und Tischdekoration lassen sich an Floristen auslagern. Rund sechs Monate vor dem Fest lassen sich Termine vereinbaren, um mit den Profis alle Wünsche zu besprechen und sich ausgiebig beraten zu lassen.

Übernachtungen und Transporte

Viele Hochzeitsgäste mit langer Anreise möchten vor Ort übernachten. Ob dies bei Verwandten möglich ist oder im Hotel, muss rechtzeitig in die Planung integriert werden. Gleiches gilt für die Übernachtungsmöglichkeit für das Hochzeitspaar, falls diese erforderlich ist sowie Transporte der Hochzeitsgesellschaft zu Standesamt, Kirche, Location und Hotels.

Noch 4 bis 6 Monate

Vier bis sechs Monate vor dem großen Tag sollte die Hochzeitstorte bestellt, wichtige Personen wie Trauzeugen und Blumenkinder ernannt sowie die Anmeldung zum Tanzunterricht erfolgen. Steht die Gästeanzahl fest, ist es empfehlenswert mit der Aufstellung der Tischordnung zu beginnen. Darüber hinaus sollte sich der Bräutigam seinem Outfit widmen.

Noch 2 bis 4 Monate

Letzte Änderungen an der Garderobe werden vorgenommen, Ringe gekauft und Gastgeschenke vorbereitet. Ist ein Programmheft gewünscht, ist jetzt ein guter Zeitpunkt für Erstellung und Druck. Zudem sollte sich das Paar Gedanken darüber machen, welche Aufgaben sich delegieren lassen. Freunde und Verwandte helfen in der Regel gern, um einen Beitrag zum Fest zu leisten und das Brautpaar zu entlasten.

1 Monat vor der Eheschließung

Die letzten Wochen vor der Trauung sind kleineren Erledigungen und dem Abstimmen mit allen beteiligten Helfern vorbehalten. Im Idealfall haben wichtige Personen alle nötigen Kontaktdaten der beauftragten Dienstleister und letztere wiederum den Kontakt zu ernannten Ansprechpartnern. Das Packen für die Hochzeitsreise lässt die Vorfreude steigen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7215579?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686138%2F2686293%2F2686477%2F
Nachrichten-Ticker