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Print-Verzeichnisse sterben aus! Google & SEO auf dem Vormarsch

Es werden jedes Jahr mehr als 100 Millionen Branchen- und Telefonbücher verteilt. Das meiste landet direkt im Altpapier. Wie lange ist dies aus Umweltgründen noch tragbar? Und ist nicht die papierlose Recherche per Google die Variante der Zukunft?

Mittwoch, 12.02.2020, 13:20 Uhr aktualisiert: 12.02.2020, 13:29 Uhr
Specials: Print-Verzeichnisse sterben aus! Google & SEO auf dem Vormarsch
Foto: Colourbox.de

Die wichtigsten Printverzeichnisse in Deutschland sind Gelbe Seiten, Telefonbuch und Das Örtliche. Der Bekanntheitsgrad dieser Verzeichnisse ist hoch. Und sie werden tatsächlich noch genutzt, lt. GfK immerhin noch zu 37% bei der Suche nach lokalen Anbietern.

„Personen mit weiterführender Bildung bevorzugen die Online-Variante“

Allerdings ist die Auflage der Medien für diesen Nutzeranteil viel zu hoch. Und es sind meist Menschen ab 50, die die Printversion bevorzugen. Bei der Altersgruppe der 30-49jährigen werden  Online und Print fast gleich häufig genutzt und junge Menschen bis 29 suchen bevorzugt online.

Weiterhin wird die Print-Variante vor allem von Menschen mit Hauptschulabschluss bevorzugt. Personen mit weiterführender Bildung (und damit mit eher mehr Kaufkraft) bevorzugen die Online-Variante.

Der Standardeintrag in den Gelben Seiten ist kostenlos, Anzeigen mit Logo & Bild jedoch teuer. Sollten mittelständische Unternehmen wie Handwerksbetriebe, Immobilienmakler und Autohändler nicht besser darauf bauen, bei Google gefunden zu werden? Automatisch geschieht dies jedoch nicht, so teilt es auf Anfrage Timothy Scherman, Geschäftsführer der SEO Agentur Köln Schild Roth mit. „Oben bei der Google Suche erscheinen zunächst die bezahlten Anzeigen – falls es welche zu dem Suchbegriff gibt. Darunter stehen die Anbieter, die aus Sicht von Google die besten Antworten auf die vom Nutzer eingegebene Anfrage bieten“. 

Wonach Google sortiert, bestimmt der berühmte Algorithmus. Dieser wird ständig aktualisiert.

„Nur die erste Seite bei Google bietet Aussicht auf Erfolg“

Für den Laien ist es fast unmöglich, Inhalte so zu gestalten, dass der Algorithmus den eigenen Beitrag als wichtig erkennt. Und nur die erste Seite bei Google bietet Aussicht auf Erfolg – kaum ein potenzieller Kunde klickt auf weitere Seiten.

Um eine Position (auch Ranking genannt) auf der ersten Seite zu erreichen, ist gutes SEO (Search Engine Optimization) unerlässlich , eventuell zunächst ergänzt um SEA (Search Engine Advertising = bezahlte Anzeigen). Dafür benötigt man eine gute SEO-Agentur. Diese gestaltet die Webseite SEO-optimiert, aktualisiert bei Bedarf die Inhalte und ist immer auf dem aktuellen Stand bezüglich Google-Algorithmus. Ein kleiner oder mittelständischer Betrieb kann dies nicht selbst leisten. Daher ist eine es empfehlenswert, eine zuverlässige SEO-Agentur zu beauftragen.

„SEO ist ein Marathon – kein Sprint“

(Timothy Scherman)

Die Betriebe sollten dies strategisch und langfristig angehen. Erfolge stellen sich nicht sofort ein. Denn „SEO ist ein Marathon – kein Sprint“, so erläutert es Timothy Scherman von der SEO Agentur Köln Schild Roth. Mit der Ausrichtung auf Google & SEO sollte man daher baldmöglichst beginnen, um auch die heute noch jüngeren Kunden zu gewinnen.

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