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Gaming wird immer beliebter – Was hat sich geändert?

Die Zahl der Gamer wird immer größer. Ob jung oder alt, Mann oder Frau – zahlreiche Menschen vertreiben sich ab und zu die Zeit mit Bildschirmspielen. Das ist das Ergebnis einer  jahrzehntelangen Entwicklung, die ihren Anfang in den 70er Jahren hat. Damals fanden die ersten Spielkonsolen Verbreitung in den Kinderzimmern der Welt. Typisch für die Spiele dieser Zeit war eine pixelige Grafik und kleine 2D-Spielwelten. Manche Spiele waren sogar rein textbasiert. Mit der Zeit stieg die Leistung von Konsolen und PCs an. Das ermöglichte immer aufwendigere Grafiken und immer ausgefeiltere Spielwelten. Entwicklerstudios machten sich daran, die Physik der echten Welt so realistisch wie möglich in ihren virtuellen Abenteuern abzubilden. Trotzdem genoss Gaming keine große Anerkennung in der Gesellschaft und wurde noch als Zeitvertreib für Kinder und Jugendliche angesehen. Aber das Gaming hat sich weiterentwickelt. Was hat die zunehmende Beliebtheit dieses Hobbys in der Gaming-Szene verändert?

Freitag, 14.02.2020, 14:35 Uhr aktualisiert: 14.02.2020, 14:38 Uhr
Specials: Gaming wird immer beliebter – Was hat sich geändert?
Foto: Colourbox.de

Mobile Gaming statt Konsole

Eine einschneidende Veränderung der Gaming-Szene hat vor allem mit dem Übergang zum Mobile Gaming stattgefunden. Mobile Gaming macht mittlerweile mehr als die Hälfte des Umsatzes der Gaming-Branche aus. Mobile Geräte erfordern dabei andere Spielkonzepte als Konsolen und PCs. Die erfolgreichsten Titel zeichnen sich daher durch eine einfache und intuitive Bedienung aus. Beispiele hierfür sind etwa die Strategiespiele von Supercell, die deutlich weniger Komplexität aufweisen als vergleichbare PC-Spiele. Auch Novoline Spiele und andere Casino-Games sind beliebt, da sie trotz eines minimalistischen Spielprinzips Hochspannung bieten. Beide Beispiele haben gemeinsam, dass Atmosphäre einladende Spielwelten ein wesentlicher Grund für ihre Anziehungskraft sind. Die hohe Verbreitung von Tablets und Smartphones dürfte der entscheidende Grund dafür sein, dass Gaming mittlerweile ein echtes Mainstream-Phänomen geworden ist.

eSports ändern das Image des Gamers

Auch das Image des Gamers hat sich grundlegend geändert. Früher wurden mit diesem Begriff meist Außenseiter assoziiert . Er weckte das Bild von männlichen Teenagern, die mangels eines Soziallebens den ganzen Tag vor dem PC saßen. Oder aber von Faulpelzen, die den ganzen Tag auf dem Sofa Konsolenspiele daddeln. Das genaue Gegenteil also eines eSportlers. eSports ist die Bezeichnung für professionelles Computerspielen auf Wettkampfniveau. eSportler brauchen eine Menge Disziplin, denn sie trainieren mit einer ähnlichen Ausdauer wie herkömmliche Athleten. Auch ein Mindestmaß an Fitness ist Voraussetzung für eSports, denn schnelle Reflexe und eine gute Koordination sind hier gefordert. Schließlich ist auch eine gesunde Portion Ehrgeiz erforderlich, um es an die Spitze zu schaffen. In den Augen der Öffentlichkeit ist Gaming heute also entweder ein ganz alltägliches Hobby oder aber eine Karriere.

Traditionelle Genres haben weiterhin Fans

Um die Jahrtausendwende beherrschten Action- und Shooterspiele, Rollenspiele und Sport-Games wie die FIFA-Reihe die Gaming-Szene. Diese Spiele haben zwar relativ gesehen an Bedeutung eingebüßt. Von der Bildfläche verschwunden sind sie deshalb aber noch lange nicht. Sie haben weiterhin ein großes Publikum. Teilweise profitieren sie durchaus von der zunehmenden Akzeptanz des Gaming. Sie haben sich aber auch verändert. So haben Multiplayer-Spiele den Single-Player Titeln mittlerweile den Rang abgelaufen. Und auch Käufe von virtuellen Objekten in der Spielwelt mit echtem Geld sind zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Die ständige Weiterentwicklung des Gaming macht auch vor den traditionellen Genres nicht Halt.

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