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Diamantbestattung - Liebe geht über den Tod hinaus

Die Diamantbestattung ist eine moderne Bestattungsform, bei welcher der geliebte Mensch für immer in Ihrer Nähe ist. Das geschieht in Form eines wunderschönen Diamanten, den Sie in eine Halskette, in einen Ring oder auch in ein Ausstellungsstück für Ihre Glasvitrine verarbeiten lassen können.

Freitag, 19.06.2020, 15:04 Uhr aktualisiert: 19.06.2020, 15:11 Uhr
Specials: Diamantbestattung - Liebe geht über den Tod hinaus
Foto: Colourbox.de

So oft Ihr Blick auf den Diamanten fällt, so oft Sie ihn bei sich tragen, so oft werden Sie sich dem Verstorbenen ganz nahe fühlen.

Diamanten - die schönste Art der Bestattung

Die Diamantbestattung ist jedoch nicht nur für die Hinterbliebenen eine sehr schöne Art ist, um von einem Menschen Abschied vom Diesseits zu nehmen. Auch für einen selbst stellt sich doch im Laufe des Lebens einmal die Frage, wie und wo man gerne bestattet werden möchte.

Für viele von uns ist es eine nicht so angenehme Vorstellung, in einer dunklen Kiste auf 2,80 Meter unter der Erde langsam zu verfallen. Und wie oft wird man an einem Grabstein schon besucht, wenn man einmal tot ist? Zu Anfang vielleicht einmal pro Woche, um das Grablicht zu tauschen. Dann eventuell nur noch zum Geburtstag und zum Sterbetag, und natürlich zu Allerheiligen. Und eigentlich ist so ein Friedhof doch ein Ort, an dem man sich nicht so wohlfühlt.

Eine schöne Bestattungsart für Menschen, die im Leben gerne am Meer oder auf den Bergen unterwegs waren, ist es sicher, dass die Asche an einem Ort verstreut wird, wo sich der Verstorbene sehr wohl gefühlt hat. Was viele jedoch gar nicht wissen ist, dass das offiziell gar nicht erlaubt ist. Und - was bleibt denn vom geliebten Menschen, wenn man ihm vom Wind verwehen hat lassen?

Viele solche emotionale Gründe können also für eine Diamantbestattung sprechen. In Form eines schönen Diamanten, der aus Asche oder aus Haaren hergestellt wird, bleiben die Überreste des verstorbenen Menschen für immer an der Seite der Hinterbliebenen, und diese sind noch dazu sehr schön anzuschauen. So ein Erinnerungsdiamant in einem wertvollen Schmuckstück kann dann natürlich auch an die nächste Generation weitergegeben werden.

Ein modernes Bestattungsritual - Erinnerungsdiamanten währen ewig

So alt wie die Menschheit ist, so alt sind auch die Bestattungsrituale und Gebräuche rund um den Tod einer Person. Es geht dabei immer darum, gebührend Abschied zu nehmen, und dem Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen. Ganze Pyramiden wurden als Grabmäler für Herrscher gebaut, und eine zeitlang galt "je prunkvoller desto besser" - und desto mehr hat man den Menschen geliebt, der von uns gegangen ist.

Mittlerweile geht es wohl mehr darum, nicht in Vergessenheit zu geraten, und der Nachwelt etwas Besonderes zu hinterlassen. Auch die Macht der Kirche und deren gängigen Rituale sind mittlerweile in den jüngeren Generationen nicht mehr so vorherrschend wie zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Das eröffnet neue Möglichkeiten im Bezug auf Bestattungsrituale. Mit der Diamantbestattung / Feuerbestattung können sich die Hinterbliebenen vom Verstorbenen verabschieden und bekommen als Zeichen dafür, dass derjenige in deren Herzen für immer weiterlebt, einen schönen wertvollen Diamant als Andenken. Und dieser besteht ja tatsächlich aus den sterblichen Überresten des geliebten Menschen.

Herstellung eines Diamanten aus Asche

Diamanten entstehen bekanntlich durch sehr hohen Druck und extreme Hitzeeinwirkung. Sie bestehen aus kristallisiertem Kohlenstoff. Da der menschliche Körper ebenso zu 18 % aus Kohlenstoff besteht, können aus Haaren oder aus Kremationsasche Diamanten gemacht werden.

Der Kohlenstoff aus der Asche muss zuerst gereinigt werden. Danach werden im Labor künstlich die Bedingungen hergestellt, unter welchen in der Natur Diamanten entstehen würden. Das Verfahren ist sehr zeitaufwändig, da zuerst die Isolierung des Kohlenstoffs aus der Asche mehrere Wochen dauert, und dann die Entstehung (das Wachsen) des Schmucksteins im Labor ebenso nicht von heute auf morgen passiert.

Doch das Warten lohnt sich: Nach etwa 6 - 12 Monaten können die Hinterbliebenen den wunderschönen Diamant aus den sterblichen Überresten des Verstorbenen in ihren Händen halten. Die Firma Lonité bietet zu jedem Diamant ein GIA- oder IGI-Zertifikat. Auf Wunsch kann der Schmuckstein bereits in eine vorher gewählte Schmuckfassung eingebracht werden, oder er wird mit einer Laserbeschriftung versehen.

Die Preise ergeben sich je nach den Farben, den Größen und den Schliffen der Erinnerungsdiamanten. Bereits aus 200 Gramm Asche oder 10 Gramm Haaren kann ein Diamant hergestellt werden. Ab 0,25 Karat ist von € 1.600,- bis zu € 20.500,- für 2,0 Karat für jedes Budget eine Möglichkeit gegeben.

Bestattungsdiamant - ein echter Diamant?

Der "Labor" - Diamant unterscheidet sich von einem natürlichen Diamanten nur dadurch, dass der Kohlenstoff eben aus der Asche des Verstorbenen gewonnen wurde, und das Wachstum nicht in der Natur mit anderen kohlenstoffhaltigen Materialien entstanden ist. Gemmologie Institute zertifizieren Erinnerungsdiamanten als "echte" Diamanten. Diese Echtheitsbescheinigung beweist auch den Wert des Schmucksteins.

Der Erinnerungsdiamant dient als Zeichen der ewigen Verbundenheit mit einer verstorbenen Person. Da Diamanten sehr wertvoll sind und sie mit der Zeit nicht verfallen, ist dies wohl die bleibendste und wundervollste Erinnerung an den geliebten Menschen, und somit eine sehr schöne Art, bestattet zu werden.

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