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Sport
Sportsponsoring wird immer beliebter

Immer mehr Unternehmen werben im Sport, um auf sich aufmerksam zu machen. Das Umfeld gilt als zeitgemäß, sympathisch und glaubwürdig und wird von einer breiten Gesellschaftsschicht akzeptiert. Die Zahlen sprechen für sich.

Dienstag, 09.03.2021, 06:00 Uhr aktualisiert: 09.03.2021, 16:16 Uhr
Sport: Sportsponsoring wird immer beliebter
Foto: Pixabay, 488714, jarmoluk

Mehr als 40 Milliarden Euro durch Sportsponsoring

Die Liebe zum Sport ist ein globales Phänomen. Überall auf der Welt fiebern Fans ihren Lieblingsathleten und Mannschaften entgegen und sind offen für deren Werbebotschaften. Das honorieren Unternehmen, die sich in diesem Bereich gern und großzügig als Sponsor engagieren und dadurch das eigene Image, die Bekanntheit sowie die Kundenbindung stärken wollen.

Nach Zahlen des Statistik-Portals Statista umfasst der globale Markt für Sportsponsoring im Jahr 2020 ein Volumen von mehr als 40 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Jahr 2011 sind die Sponsoringausgaben in der Sportbranche damit um knapp 13 Milliarden Euro angestiegen.

Studie: Sportsponsoring hat einen guten Ruf

Diese hohe Investitionsbereitschaft hat ihre Gründe. Denn wie eine von der Vereinigung Sportsponsoring-Anbieter (VSA) in Auftrag gegebene Studie ergab, wird Sportsponsoring gesellschaftlich breit akzeptiert und hat im Vergleich zu anderen Werbeformen einen guten Ruf. Demnach wird Sportsponsoring über alle Altersklassen hinweg als zeitgemäßes, sympathisches und glaubwürdiges Kommunikationsinstrument eingestuft und gutgeheißen.

42 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, dass sie Erzeugnisse von Unternehmen, die im Sportsponsoring aktiv sind, gleichwertigen Konkurrenzprodukten vorziehen würden, wenn diese eine vergleichbare Qualität böten und ähnlich teuer wären. Vor allem bei markenaffinen Menschen kommt Sportsponsoring an. Sie akzeptieren diese Werbeform nicht nur in hohem Maße, auch der Kaufprozess wird durch das Sponsoring beschleunigt. Werbemaßnahmen in anderen Bereichen wie Musik, Politik, Zeitgeschehen, Mode und Wirtschaft/Finanzen erreichen längst nicht die Aufmerksamkeitswerte, die der Sport erlangt.

Situation in Deutschland: König Fußball

In Deutschland investierten Unternehmen im Jahr 2016 bereits 3,5 Milliarden Euro ins Sportsponsoring. Die Zahl dürfte auch hierzulande in den vergangenen Jahren größer geworden sein. Das zeigt sich schon allein am Anstieg der Einnahmen aus dem Trikotsponsoring in der Fußball-Bundesliga von der Saison 2010/2011 bis zur Saison 2020/2021: Von 119 Millionen Euro kletterte der Betrag auf mehr als 274 Millionen Euro in der aktuellen Saison.

Wenig überraschend attestierten 97 Prozent der Experten, Entscheider und professionellen Beobachter aus der Sportszene dem Fußball bei einer Statista- Umfrage Potenzial im Sportsponsoring. Die Medienpräsenz und damit einhergehend die hohe Reichweite sind immens. Mit deutlichem Abstand folgten Biathlon (73 Prozent), Handball (67 Prozent) sowie Motorsport und alpiner Skisport (jeweils 64 Prozent).

Diverse Möglichkeiten des Sportsponsorings

Trikotsponsoring ist dabei nur eine von vielen Möglichkeiten, im Sport zu werben. Seit vielen Jahren verkaufen Sportvereine schon die Namensrechte ihrer Spielstätte: Die Allianz-Arena in München ist in diesem Bereich eines der prominentesten Beispiele. Darüber hinaus können Unternehmen auch Einzelsportler, einzelne Sportveranstaltungen oder den Breitensport unterstützen.

Den zuletzt genannten Weg verfolgt beispielsweise der Finanzdienstleister Swiss Life Select , der sich zum Ziel gesetzt hat, Talente in verschiedenen Regionen zu fördern. Swiss Life Select unterstützt in Kooperation mit seinen selbstständigen Finanzberatern mittlerweile mehr als 4.000 Jugendmannschaften aus unterschiedlichen Sportarten mit professionell anmutenden Trikots und anderen Ausrüstungsgegenständen.

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